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Umjubelte Zeitreise in der Aula

Schulleiterin Kirsten Fuhrmann (li.) mit den ersten Waldschul-Abgängern

Waldschule Buchholz feierte an zwei Tagen 60-jähriges Bestehen

gb./os. Buchholz. Mit außergewöhnlicher Begeisterung besuchte eine schier unüberschaubare Zahl von Schülern, Ehemaligen, Eltern, Lehrern und Gästen das Schulfest der Waldschule zum 60-jährigen Bestehen der Bildungseinrichtung.
"Das ist ein großartiger Tag, auch weil durch die Vorabendveranstaltung alle so toll motiviert sind“, freute sich Schulleiterin Kirsten Fuhrmann. Entsprechend ausgelassen, bunt und fröhlich wurde das runde Jubiläum gefeiert. Ob im Schulgebäude, der Turnhalle oder im Außengelände – von Spiel, Spaß, und Kulinarischem geprägte Unterhaltung gab es an jeder Ecke. Umjubelter Höhepunkt war zweifelsfrei die Aufführung der musikalisch untermalten Zeitreise in der Aula. Die Revue führte vom Mittelalter mit einem getanzten Menuett bis zum Hip-Hop der Neuzeit. Riesenbeifall gab es auch für die 320-köpfige Trommelgruppe, die sich in einer Projektwoche auf ihren Auftritt vorbereitet hatte.
Von dem fröhlichen Treiben beeindruckt zeigte sich auch die Gruppe der ersten Schulabgänger der Waldschule. „So modern war es damals noch nicht“, schmunzelte Hans-Joachim Pick (77). Er hatte, wie seine ehemaligen Mitschüler, die Lehranstalt 1954 verlassen. Sie alle hatten reichlich Gesprächsstoff bei ihrem 60-jährigen Abschlusstreffen.
An der Waldschule zeige sich, wie rasant sich die Schullandschaft in Buchholz gewandelt habe, sagte Bürgermeister Wilfried Geiger bei der Feierstunde am Freitagabend. Noch vor wenigen Jahren habe es zwei zweizügige Hauptschulen mit ungewisser Zukunft gegeben. Heute habe die Waldschule als Grundschule mit Montessorizweig und einer wachsenden Oberschule glänzende Zukunftsaussichten.