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Wegen Überschwemmungen bei der Flüchtlingsunterkunft an Heiligabend einen Holzsteg angelegt

Die Bewohner freuen sich über den Holzsteg (Foto: Gerd Pillip)
bim. Hollenstedt. Landunter an den Asylbewerber-Containern in Hollenstedt rief jetzt drei Engagierte aus Regesbostel auf den Plan: Sie konnten es nicht mit ansehen, dass die Flüchtlinge nach den starken Regenfällen in Sommerschuhen durch Schlamm waten mussten, um ins Dorf zu kommen, und bauten kurzerhand einen Holzsteg aus gestifteten Paletten.
Bereits am Montag vor Weihnachten habe er die Gemeinde und den Landkreis auf "die schlimmen Zustände bei den Asylunterkünften am Ortsrand von Hollenstedt hingewiesen. Das Regenwasser stand von den Unterkünften bis zur Straße knietief", sagt Gerd Weißmann. Da weder Gemeinde noch Landkreis sofort reagierten, legte Gerd Weißmann gemeinsam mit Tim Weißmann und Gerd Pillip an Heiligabend den Holzsteg an. "Die Bewohner der Container haben sich sehr gefreut", so Weißmann.
Ganz so dramatisch beurteilt man die Situation an den Containern beim Landkreis Harburg nicht. Rundherum gebe es einen gepflasterten Weg. Überschwemmt gewesen seien der hintere Bereich und die Einfahrt, so hatte Sozialdezernent Rainer Kaminski vom Hausmeister vor Ort erfahren. Nichts desto trotz solle an den Außenanlagen etwas passieren. Sobald die Witterung es zulasse, werde man in Absprache mit der Gemeinde Hollenstedt für eine vernünftige Befestigung sorgen, so Kaminski.