Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Wespennester nicht zerstören

Viele Wespenarten sind streng geschützt (Foto: Foto: Fotolia_McCarthys_PhotoWorks)
mi. Landkreis. Sobald die Tage wieder sonnig und warm werden, fliegen die ersten Wespen und Hornissen durch die Gärten. Wenn sich die gelbgetigerten Insekten direkt auf der Terrasse, dem Dachboden oder vor dem Kellerfenster angesiedelt haben, lösen sie bei ihren menschlichen Nachbarn schnell Angstgefühle aus. Doch Vorsicht, wer der „Invasion“ mit der chemischen Keule Einhalt gebieten will, sollte wissen: Hummeln, Hornissen und andere Wespenarten stehen unter besonderem gesetzlichen Schutz und dürfen nicht verletzt oder gefangen werden. Um verunsicherten Bürgern zu helfen hat die Naturschutzabteilung des Landkreises Harburg deshalb ein Netzwerk von ehrenamtlichen Beratern eingerichtet, die kompetent ihre Hilfe anbieten und Tipps für den richtigen Umgang mit den gestreiften Fliegern geben.
Die acht ehrenamtlichen Experten führen überwiegend Telefonberatungen durch. Falls erforderlich, hilft der Fachmann auch vor Ort. Stellt das Nest eines Hautflüglers tatsächlich eine Gefahr dar, kann es von dem hierfür ausgebildeten Berater art- und fachgerecht umgesiedelt werden. „Die Berater übernehmen wichtige Aufgaben“, erläutert Stefanie Kropat, Mitarbeiterin der Abteilung Naturschutz/Landschaftspflege des Landkreises Harburg. „In erster Linie klären sie die Bevölkerung über die Lebensgewohnheiten dieser frei lebenden Tiere auf. Sie informieren über das richtige Verhalten den Tieren gegenüber und bauen Vorurteile ab.
Die Beratung ist kostenlos. Muss ein Nest umgesetzt werden, wird dafür eine Gebühr berechnet. Kontakt: Tel. 04171-693 29, www.landkreis-harburg.de/ wespenberater.