Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

„Wir hatten Glück im Unglück“

Freuen sich über die Verwandlung des Hauses: Andreas Heins (li.) und Pastor Fulko Steinhausen

Kirchengemeindehaus erscheint nach Wasserschaden in völlig neuem Glanz

gb. Hollenstedt. Komplett saniert und in völlig neuem Glanz erscheint das Gemeindehaus der Hollenstedter St. Andreas-Kirche. Eine Maßnahme, die so nicht geplant war. „Wir hatten Glück im Unglück“ erklärt Pastor Fulko Steinhausen das Geschehen. Denn eigentlich hätte im Frühjahr nur das Dach des 35 Jahre alten Gebäudes erneuert werden sollen. Doch machte ein unmittelbar vor Beginn der Dacharbeiten aufgetretener Wasserschaden den kompletten Fußbodenbereich zum Sanierungs- und Versicherungsfall.

Der Kirchenvorstand packte die Gelegenheit beim Schopf, und beschloss daraufhin die Vollsanierung. Um für bessere Betriebsabläufe zu sorgen wurde die Küche angrenzend an den großen Saal verlegt. Im Zuge der kompletten energetischen Sanierung wurden dunkle Holzdecken gegen helle Akustikdecken ausgetauscht. Freundliche Pastellfarben und energiesparende LED-Technik bringen zusätzlichen Wohlfühlcharakter in das Gebäude.

Die Bauleitung lag bei Kirchenvorsteher Andreas Heins. „Es ist schön an dieser Aufgabe mitzuwirken“, erklärt der Diplom-Ingenieur, der während der gesamten Bauzeit werktags rund zwei Stunden seiner Freizeit in das Projekt investierte.
Die nach Abzug des Versicherungsschaden verbleibende Bausumme beläuft sich auf rund 190.000 Euro. Sie wird zur Hälfte von der Landeskirche, sowie aus Gemeinderücklagen und Spenden finanziert.

Der Einweihungsempfang findet am ersten Advent im Anschluss an den 10-Uhr-Festgottesdienst statt.