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Die Grundsteuer steigt in Wenzendorf

Das Kriegerdenkmal in Wenzendorf

Gemeinderat ist pro Anrufsammeltaxi und kontra Kriegerdenkmal

gb. Wenzendorf. Die Gemeinde Wenzendorf erhöht ab 2015 die Grundsteuer. Mit Beginn des kommenden Jahres soll der Hebesatz von derzeit 340 auf 380 Prozent steigen. Im Gegenzug sollen keine Straßenbaubeiträge für Straßensanierungen erhoben werden. „Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, um die jetzt anstehenden umfangreichen Straßensanierungen im Rahmen der Dorferneuerung ohne gesonderte Beiträge der jeweiligen Anlieger finanzieren zu können“, begründete Bürgermeister Manfred Cohrs (WGW) den entsprechenden Beschluss des Gemeinderates. Dabei konnten habe man sich wegen der nach wie vor guten Gewerbesteuereinnahmen auf eine nur moderate Erhöhung der Grundsteuern beschränken können, so Cohrs weiter. Auf Besitzer eines 1.000 Quadratmeter großen Grundstückes kommen durch die Anhebung jährliche Mehrbelastungen von rund 30 Euro zu.

Mit schuldenfreiem Haushalt wendet sich Wenzendorf jetzt der Realisierung des bereits genehmigten Dorferneuerungsplanes zu. Erste Förderungsanträge dazu sind gestellt. Auf Platz eins der Prioritätenliste rückte derweil der Bereich um das Kriegerdenkmal vor. Dessen marode Bausubstanz warf die Frage nach einer Komplettsanierung des Ehrenmals auf. Sie wurde zu Gunsten der Aufwertung des gesamten Platzes im Ortskern entschieden, der zu einem ansprechenden Aufenthaltsbereich umgestaltet werden soll. Die Namensplatten des Ehrenmals sollen den Plänen entsprechend neu eingefasst und künftig liegend an die Gefallenen beider Weltkriege erinnern. In der Dringlichkeitsliste der Dorferneuerungsprojekte folgt die Querungshilfe über die B 3 bei Klauenburg. Für die Erweiterung des Gemeindehauses und die Sanierung des Dierstorfer „Eckernkamp“ sollen in einem weiteren Schritt Förderungsanträge gestellt werden.

- Zum geplanten Anrufsammeltaxi sprach sich der Wenzendorfer Gemeinderat für die „große Lösung“ aus. Sie beinhaltet die Anbindung aller Dörfer der Samtgemeinde Hollenstedts an den jeweils nächstgelegenen Bahnhof. Sollten sich samtgemeindeweit auch alle anderen Räte diesem Vorhaben anschließen, könnte im September eine bis Ende 2016 währende Pilotphase beginnen. In ihr würde in Ausrichtung auf die Fahrzeiten des Metronom eine ganztägige Verkehrsanbindung der im Zweistundentakt per Bus oder Taxi gewährleistet sein.