Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

"Die Straße verschlammt"

Deutlich zu sehen: Bei nasser Witterung werden die Seitenränder des Kampwegs durch parkende Autos kaputt gefahren
mi. Hollenstedt. Wenn ein Ort sich verändert, Neues entsteht oder Althergebrachtes anders genutzt wird, führt das oft zu Konflikten. Im beschaulichen Hollenstedter Ortsteil Ochtmannsbruch tobt seit Langem ein solcher Streit. Es geht um eine kleine Straße, den Kampweg, der, seit dort ein Kindergarten und ein Reiterhof eröffnet haben, durch Parken im Seitenraum ständig stark verschmutzt ist.
Seit 2008 gibt es in Ochtmannsbruch den sogenannten „Bauernhofkindergarten“. Die Betreuungseinrichtung ist in einem alten Gehöft untergebracht. Für viele Bürger ein tolles Beispiel dafür, wie man ortsprägende Gebäude durch eine neue Nutzung erhalten kann. Doch ein Kindergarten und ein Reiterhof bringen auch viel Verkehr in die kleine Straße. Die Seitenräume werden regelmäßig zugeparkt. Das wiederum bringt Anwohner auf die Palme. Denn, so berichtet ein Bürger, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, durch die vielen Autos werden die Seitenränder des Kampweges gerade bei feuchter Witterung zerstört und der dabei entstehende Schlamm auf die Straße gespült. „Gerade bei Tauwetter ist es schlimm, die Straße ist dann massiv verschmutzt“, so der Betroffene. Er fragt, ob die Kita nicht ausreichend Parkplätze ausweisen muss und diese hinreichend befestigt werden müssen.
Gemeinde-Bürgermeister Jürgen Böhme ist mit dem Problem vertraut. Allerdings seien sowohl die Gemeinde als auch die beschuldigten Anlieger bereits tätig geworden. „Der Seitenrand ist mit Granulat befestigt worden, außerdem haben die Anlieger eine Mulde zur besseren Entwässerung angelegt“, so Böhme. Achtzig Prozent der Kosten dafür hätten die Besitzer des Reiterhofs übernommen, die Gemeinde habe die restlichen zwanzig Prozent beigesteuert. Jürgen Böhme: „Ich dachte eigentlich, dass Problem sei jetzt gelöst, ich werde mir aber mit einem Fachmann nochmals ein Bild vor Ort machen.“