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Hoffnung auf Öffnung der gesperrten Decatur-Brücke ist geweckt

Die 780 Meter lange Decatur-Brücke ist seit eineinhalb Jahren gesperrt (Foto: kb)
Die Grünen fordern: Prüfauftrag zur Standfestigkeit muss öffentliche Nutzung zum Ziel haben

ts. Maschen. Mit dem Beschluss, die Standfestigkeit der gesperrten Decatur-Brücke intensiver als je zuvor prüfen zu lassen, hat die Gemeinde Seevetal Hoffnungen auf eine, möglicherweise auch nur beschränkte Öffnung der baufälligen Querung geweckt. Die Fraktion die Grünen im Ortsrat Maschen fordert die Gemeindeverwaltung auf, den Prüfauftrag mit dem Ziel zu formulieren, dass möglichst viel öffentlicher Verkehr die Brücke wieder nutzen dürfe.
Die Intention müsse sein, mit minimalem Aufwand den maximal zulässigen Verkehr über die Brücke zu ermöglichen - und das über die gesamten 780 Meter Länge. "Das fängt mit Fußgängern und Radfahrern an und geht weiter mit dem Pkw-Verkehr", sagt der Fraktionsvorsitzende der Grünen in Maschen, Matthias Clausen.
Die Grünen können sich auch eine Teilzulässigkeit für Krankentransporte, Feuerwehrfahrzeuge und einzelne Busse vorstellen.
Auf keinen Fall dürfe eine Öffnung für den Schwerlastverkehr das Maß der Prüfung sein, warnt Clausen. Denn das dürfte seiner Ansicht nach die Wahrscheinlichkeit für eine Wiedernutzung der Brücke drastisch reduzieren. Die Decatur-Brücke stellt für die Einwohner von Maschen und Hörsten die kürzeste Verbindung zu ihrem Bahnhof dar.
Wie berichtet, hat die Gemeinde Seevetal einen externen Sachverständigen damit beauftragt, die Tragsicherheit nach der höchsten Intensitätsstufe zu prüfen, die die Nachrechnungsrichtlinie von Straßenbrücken im Bestand vorsieht. Das Ergebnis wird in vier Monaten erwartet.