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Hollenstedt will ab 2018 die Steuern erhöhen

Hollenstedt will nach sieben Jahren erstmals wieder die Steuern anheben (Foto: Marco_2811_Fotolia)
mi. Hollenstedt. Das dürfte den Bürgern und Gewerbetreibenden in der Gemeinde Hollenstedt sauer aufstoßen: Wie Bürgermeister Jürgen Böhme im Zuge der Debatte um den Haushalt ankündigte, bleibe der Gemeinde Hollenstedt nichts anderes übrig, als die Steuern anzuheben. Eine Steuererhöhung sei demnach bereits ab dem Jahr 2018 geboten und auch notwendig. Die Steuer sei seit sieben Jahren nicht angehoben worden. Der Grund für die Steuererhöhungen ist, dass die gemittelten Steuerhebesätze aufs Land gerechnet regelmäßig angehoben werden.
Hintergrund: Kommunen erhalten beim Steueraufkommen nicht die bei ihnen tatsächlich eingenommenen Steuern, sondern die Gelder werden nach einem Schlüssel landesweit aufgeteilt. Dabei wurde andernorts offenbar kräftig an der Steuerschraube gedreht. Das Problem: Weil Hollenstedt seine Sätze jahrelang nicht an diese Entwicklung angepasst hat, droht die Kommune jetzt trotz real steigenden Steueraufkommens bei den Einnahmen aus Gewerbe- und Grundsteuer ins Minus zu rutschen. Um diese Entwicklung zu korrigieren, schlug Bürgermeister Jürgen Böhme vor, die Gewerbesteuer von 380 auf 400 Prozentpunkte anzuheben und die Grundsteuer A (Landwirtschaft) und B (privat) von jetzt 350 auf 380 Prozentpunkte zu erhöhen. Dem Vorschlag standen alle Parteien positiv gegenüber.