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Ist der Bauhof der Samtgemeinde Hollenstedt überfordert?

Eine Gefahr für Autofahrer: Der Seitenrand der Straße ist stark ausgefahren
Schäden an Gemeindeverbindungsstraße seit fast einem Jahr nicht behoben

mi. Hollenstedt. Ist der Bauhof der Samtgemeinde Hollenstedt überfordert, die Samtgemeinde-Verbindungsstraßen in einem verkehrssicheren Zustand zu erhalten? Diese Frage stellt sich, nachdem Wenzendorfs Bürgermeister Manfred Cohrs öffentlich erklärte, dass der Bauhof seit April vergangenen Jahres verspreche, eine Gemeindeverbindungsstraße zwischen Dierstorf und Dierstorf Heide zu erneuern und trotz mehrfacher Aufforderungen nicht tätig geworden sei.
Die Straße "Am Schäferstieg" verbindet Dierstorf (Wenzendorf) mit dem Ortsteil Dierstorf-Heide. Es handelt sich um eine gerade, aphaltierte Straße. An mehreren Stellen weisen die Seitenränder starke Beschädigungen auf. Sie sind tief ausgefahren. Außerdem sammelt sich an einigen Stellen das Wasser in großen Pfützen, die bis auf die eigentliche Straße reichen.
"Man könnte fast sagen, die Samtgemeinde kommt ihrer Verkehrssicherunspflicht nicht mehr nach. Die Straße stellt eine Gefahr dar, sie muss dringend erneuert werden, wenn der Bauhof das seit fast einem Jahr nicht schafft, muss er eben eine Fremdfirma damit betrauen", so Manfred Cohrs jünst in einer Sitzung des Gemeinderats Wenzendorf. Er ärgert sich darüber, dass die Samtgemeinde, die er bereits mehrfach um Hilfe gebeten habe, immer wieder eine Reparatur angekündigt habe, dann jedoch nicht tätig geworden sei.
Samtgemeinde-Bürgermeister Heiner Albers widerspricht dem. So sei die Straße mehrfach ausgebessert worden. Albers: "Dem Bauhof ist das Problem dort bekannt, die Straße wurde auch mehrfach ausgebessert, es mag sein, dass wir Manfred Cohrs darüber nicht informiert haben, aber dem Bauhof Untätigkeit zu unterstellen, das ist falsch."
Recht habe Manfred Cohrs aber insoweit, als dass die Schäden bisher nur ausgebessert, aber nicht umfassend repariert worden seien. Heiner Albers: "Das hat die Witterung im vergangenen Jahr einfach nicht zugelassen." Der Bürgermeister sagte, aus Sicht des Bauhofs sei 2017 ein Ausnahmejahr gewesen, durch Stürme und die Schäden durch ständigen starken Regen sei die Abteilung personell an ihre Grenzen geraten.