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Lob für die Erzieher, Kritik am Essen - Erste Umfrage unter Eltern in Hollenstedts Kindertagesstätten

bim. Hollenstedt. Der Krippen-Anbau in Hollenstedt, mit dem die bestehende DRK-Krippe in der Straße „Achtern Schünen“ um zwei Gruppen à 15 Kinder erweitert werden soll, wird wegen einer deutlich größeren Variante statt der zunächst veranschlagten ca. 780.000 Euro nun rund 970.000 Euro inklusive aller Nebenkosten teuer (reine Baukosten: 825.000 Euro). Das erfuhren die Mitglieder des Jugend- und Sozialausschusses in der jüngsten Sitzung. Architekt Martin Menzel stellte die Entwürfe vor.
Diskussionen gab es u.a. darüber, ob für die Erweiterung eine zweite Küche oder stattdessen lieber eine große Küche gebaut werden soll. Krippenleitung Uta Lindgren sprach sich für eine große Küche aus. Wichtig sei, dass die Schlafräume auch für 15 Kinder ausgelegt seien. Im jetzigen Gebäude gebe es nur Schlafplätze für zehn Kinder.
Jürgen Böhme (CDU) stellte den Antrag, sich für die vorgeschlagene Gebäudevariante mit Giebel auszusprechen, eine große Küche zu planen und ausreichend Platz für die nötigen Schlafräume in der bestehenden Krippe zu schaffen, was vom Ausschuss einhellig befürwortet wurde.
• Weiteres Thema war eine erstmals unter den Eltern der Kita- und Krippenkinder als Ergebnis der Diskussion um die Betreuungszeiten durchgeführte Qualitätsumfrage. In den Krippen gab es einen hundertprozentigen Rücklauf der 41 Fragebögen, wobei nicht alle Eltern alle Fragen beantworteten. Bei den Kitas kamen bei 208 betreuten Kindern 139 Fragebögen zurück. Die Verwaltung wollte darin u.a. wissen, wie zufrieden die Eltern mit den Betreuungszeiten und deren Flexibilität sind, worauf die Eltern bei der Betreuung Wert legen oder wie die angebotenen Leistungen bewertet werden.
Ein Ergebnis: Mit der Qualität des Mittagessens in den Hollentedter Kitas ist knapp die Hälfte der 60 Eltern, die diese Frage beantwortete (also letztlich ein Viertel), unzufrieden. In der Kita Moisburg, die von einem anderen Anbieter beliefert wird, äußerten sich nur vier Eltern negativ. Elternvertreterin Katharina Strümpell sah das Ganze sachlich: „Wir müssen beim Essen auch realistisch sein, was sich umsetzen lässt.“
Was aber sowohl in den Kitas als auch in den Krippen durchgehend positiv bewertet und gelobt wurde, ist das nette, kompetente und liebevolle Personal.
Bei den Fragebögen gibt es Nachbesserungsbedarf. Die Verbesserungs-Anregungen aus dem Ausschuss sollen aufgenommen und künftig alle zwei Jahre aus den Kitas heraus neue Fragebögen entwickelt werden, kündigte Verwaltungsmitarbeiterin Kerstin Markus an.