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„Netto“- Ansiedlung in Moisburg fraglich

SPD fordert Verbesserung der Lebensmittelversorgung in Moisburg

gb. Moisburg. Die in Moisburg erhoffte Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes steht auf der Kippe. Nachdem die Regionalverwaltung des Discounters „Netto“ ihre Ansiedlungswünsche im Ort signalisiert hatte, lehnt die Konzernzentrale diese Pläne derzeit ab. Als Reaktion darauf stellte die SPD-Ratsfraktion Moisburgs einen Antrag, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Harburg (WLH) zu diesem Thema einzubinden. „Wir benötigen dringend eine Verbesserung der Lebensmittelversorgung“, begründete Horst Barfknecht den Vorstoß seiner Fraktion.
„Die Pläne sind zwar noch nicht vom Tisch, allerdings steht das Projekt nun in Frage“, sagte Bürgermeister Hans–Jürgen Steffens (VWGM) auf WOCHENBLATT- Anfrage. Die Gemeinde habe „alle Fühler ausgestreckt“, jedoch gäbe es bislang nur Absagen, weil Moisburg mit einer Einwohnerzahl von 1.800 Einwohnern deutlich unter der von Lebensmitteldiscountern anvisierten Zahl von über 4.500 läge. Antragsgemäß werde die Gemeinde die WLH in das Vorhaben der Verbesserung der Versorgungssituation einbeziehen.