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"Rechtsanspruch auf Kindergartenplatz wird erfüllt"

Die Grafik zeigt die vorhandenen und neu geplanten Kinderbetreuungseinrichtungen in der Samtgemeinde Hollenstedt (Foto: msr samtgemeinde hollenstedt)
mi. Hollenstedt. Die Samtgemeinde Hollenstedt muss bis 2019 mehr als drei Millionen Euro in den Ausbau der Kinderbetreuung investieren. Ein entsprechendes Votum hat jetzt der Sozialausschuss einstimmig dem Rat der Samtgemeinde empfohlen. Die erste neue Krippengruppe in Hollenstedt soll bereits im Sommer kommenden Jahres fertig sein.
Im Sozialausschuss stellte Kerstin Markus, in der Samtgemeinde zuständig für die Kindergartenbedarfsplanung, vor, wo in der Gemeinde der Bau neuer Kindertagesstätten vorgesehen ist. Dabei zeigten sich deutliche Änderungen zu den vor der Sommerpause ausgearbeiteten Planungen. War damals der Bau von drei Elementargruppen und drei Krippen im Gespräch, sollen jetzt fünf Elementargruppen und zwei Krippengruppen neu geschaffen werden. Die Abweichungen von den ursprünglichen Planungen erklärte Samtgemeinde-Bürgermeister Heiner Albers damit, dass sich die Situation seit dem vergangenen Ausschuss schon wieder geändert habe. „Das zeigt auch, wie schwierig es für die Samtgemeinde ist, verlässliche Prognosen zu stellen, wir müssen hier ständig in Bewegung bleiben“, so der Samtgemeinde-Bürgermeister.
Neu bei den Planungen ist der Bau einer Krippe mit zwei Gruppen (30 Plätze) in Moisburg. Hintergrund: Moisburgs Bürgermeister Hans-Jürgen Steffens hat der Samtgemeinde für deren Bau ein 2,5 Hektar großes Grundstück direkt neben der ehemaligen Discothek „MicMac“ in Aussicht gestellt. Für die Samtgemeinde bedeutet das, sie kann auf den teuren Umbau der vorhandenen Kita in der Immenbecker Straße zur Krippe verzichten. Das spart laut Kämmerer Wolfgang Raabe rund 200.000 Euro.
Unproblematisch ist laut Verwaltung ein Anbau an die Kita in Appel, die um eine Elementargruppe erweitert werden soll.
Klarheit gibt es jetzt auch über die Pläne für den Kita-Bau in Hollenstedt. Demnach soll auf dem 6.000 Quadratmeter Grundstück der Krippe „Achtern Schünen“, auf dem sich ein Gebäude mit vier Krippengruppen befindet, ein weiteres Haus mit drei Elementargruppen errichtet werden. Wenzendorfs Bürgermeister Kay Wichmann (WG) merkte an, dass eine so starke Zentralisierung der Kita-Plätze in Hollenstedt erheblichen Hol- und Bringverkehr verursache und es sinnvoll wäre, über alternative Zuwegungen zur Krippe im Wohngebiet „Achtern Schünen“ nachzudenken.
Der Ausschuss empfahl die neuen Planungen einstimmig an den Samtgemeinderat.
Abschließend stellte Samtgemeinde-Bürgermeister Heiner Albers fest: „Mit diesen Erweiterungen liegen wir, was die Anzahl der Betreuungsplätze angeht, im Mittelfeld. Wir können jedem neuen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz Rechnung tragen“.