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Schmutziger Wahlkampf in Hollenstedt

Parteiloser Kandidat André Bunkowsky - Hetz-Plakate: "Ich weiß nicht, wer dahinter steckt" (Foto: gb)

Perfider Verleumdungs-Coup gegen unabhängigen Bürgermeister-Kandidaten André Bunkowsky


rs. Hollenstedt. André Bunkowsky hat sich mit einem Hilferuf an die Medien gewandt. Der Hamburger Polizeioberrat mit Wohnsitz in Ochtmannsbruch hat Mitte August als letzter von drei Kandidaten den Hut in den Ring für das Amt des Hollenstedter Samgemeinde-Bürgermeisters geworfen. Jetzt sieht er sich einer Verleumdungskampagne ausgesetzt. Unbekannte hatten vergangenes Wochenende acht seiner Wahlplakate aus dem Ortskern gestohlen, fünf davon an der A1-Anschlussstelle Hollenstedt neu aufgestellt und mit roter Farbe beschmiert: „Autoschieber gehören nicht hierher“ und „Googeln Sie, bevor Sie wählen.“

Tatsächlich sah sich Bunkowsky in seiner Eigenschaft als Leiter eines Hamburger Polizeikommissariates 2009 einem Ermittlungsverfahren ausgesetzt, das in der Hansestadt zu einer Medienkampagne aufgebauscht wurde. Über die Hintergründe berichtet der Kandidat offen auf seiner Internet-Seite „In eigener Sache...“ und im WOCHENBLATT. „Alle gegen mich erhobenen Vorwürfe haben sich in Luft aufgelöst“, sagt Bunkowsky und begründet das nachvollziehbar. Er habe aber nicht die Kraft gehabt, einen jahrelangen Kampf zu führen, um auch die letzte falsche Berichterstattung aus dem Internet zu entfernen.
Bunkowsky hat Anzeige erstattet. Wer hinter der Kampagne steht, darüber mag er nicht spekulieren. Inzwischen haben der derzeitige Amtsinhaber Uwe Rennwald und der Kandidat der Freien Wähler, Heiner Albers, Solidarität mit Bunkowsky bekundet. Eine von Albers angeregte Solidaritätserklärung „aller Demokraten im Samtgemeinderat“ soll am Widerstand der CDU gescheitert sein. Begründung: Auch Plakate anderer Bewerber würden beschmiert und beschädigt. Aber: Geschieht das auch so infam?