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SPD-Befragung: Bürger der Samtgemeinde Hollenstedt sind überwiegend zufrieden

bim. Hollenstedt. Die Auswertung seiner Bürgerbefragung präsentierte der SPD-Ortsverein Hollenstedt jetzt Interessierten im Salon des Moisburger Amtshauses.
"Die Befragungsergebnisse zeigen eine hohe Zufriedenheit der Bevölkerung mit weiten Teilen der öffentlichen Belange in den Gliedgemeinden und der Samtgemeinde", resümiert Vorsitzender Andreas Blankenhorn-Reinking.
Die vergleichsweise günstigen Baulandpreise seien häufig Motivation für einen Zuzug. Eine große Zahl an Teilnehmern lebte aber auch bereits vorher in der Samtgemeinde.
Übereinstimmend unzufrieden sind die Bürger mit der Taktung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), insbesondere an den Wochenenden. Dabei wird sowohl die unzureichende Anzahl an Verbindungen der Gemeinden untereinander als auch zu den Bahnhöfen in Buxtehude, Buchholz und Tostedt beanstandet.
Belange zur Seniorenfreundlichkeit spielte bei den Befragten nur vereinzelt eine Rolle, was auf die Orts-SPD auf die vorherrschende Lebenssituation junger Familien in Neubaugebieten zurückführt.
Während in Regesbostel insbesondere der schlechte Zustand der Spielplätze beklagt wird, fehlt den Moisburgern neben dem vorhandenen Vereinsleben ein ergänzendes offenes Freizeitangebot für Jugendliche.
Der Wunsch nach weiterer Flexibilisierung der Kita-Betreuungsangebote und der Reduzierung der Kita-Gebühren wurde in allen Gemeinden mehrfach geäußert.
Ebenso ist für viele der Ausbau und die Verbesserung des Radwegenetzes erstrebenswert.
Bei den Wünschen für die Zukunft zeigen sich gemeindespezifische Unterschiede. In Hollenstedt überwiegt der Bedarf nach besserem Schutz gegen den Lärm der Autobahn. Moisburg möchte einen Grundversorger in Form eines SB-Marktes. In Regesbostel sprachen sich die Befragten mehrfach gegen Windräder aus.
"Die Ergebnisse der Befragung fließen in die kommunalpolitische Arbeit des Ortsvereins und die Ratsarbeit in den Gemeinden bzw. der Samtgemeinde ein", verspricht Andreas Blankenhorn-Reinking.