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Staersbecker Weg Bauarbeiten starten Mitte November

mi. Moisburg. Eigentlich sollten die Baumaßnahmen für die Verkehrsberuhigung des Staersbecker Wegs bereits Mitte Oktober beginnen. Doch der Termin musste verschoben werden, weil die ausführende Baufirma noch an einer anderen Baustelle beschäftigt sei. Der neue Termin ist jetzt Mitte November.
Das teilte Moisburgs Bürgermeister Hans-Jürgen Steffens jetzt auf einer Infoveranstaltung der Wählergemeinschaft mit.
Hintergrund: Der Staersbecker Weg ist eine schnurgerade Wohnstraße. Der Weg verbindet Moisburg mit Regesbostel. Obwohl hier Tempo 30 ausgewiesen ist, ist der Staersbecker Weg für Autofahrer eine beliebte Abkürzung nach Wohlesbostel und Halvesbostel. Dazu kommt Schleichverkehr aus dem Landkreis Stade, der den Weg als Ausweichstrecke nutzt und so gegenüber der offiziellen Strecke über Rahmstorf einige Kilometer spart. 
Sehr zum Ärger der Anwohner, darunter viele Familien mit Kindern, halten sich viele Autofahrer nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkung. Sodass Anwohner bei privaten Messungen nach eigenen Angaben schon Autos erlebt haben, die mit weit über 50 km/h durch die schmale Wohnstraße rasten.
Auf Druck einer Anwohnerinitiative reagierte die Gemeinde und entschied, den Weg durch die Aufstellung von versetzt aufgestelltggen Pollern zu verengen. Außerdem soll am Anfang und Ende der Tempo-30-Zone deutlich auf die Geschwindigkeitsbegrenzung hingewiesen werden. Für die Maßnahme  waren im Haushalt der Gemeinde ursprünglich 50.000 Euro vorgesehen. Die tatsächlichen Kosten liegen jetzt laut Bürgermeister Hans-Jürgen Steffens bei mindestens 70.000 Euro. „Verteuerungsraten von 10 bis 15 Prozent sind bei solchen Projekten keine Seltenheit“, erklärte Steffens auf Anfrage des WOCHENBLATT. Bedenken, dass sich die Bauarbeiten wegen des späten Beginns Mitte November bis in den Winter ziehen und dann erst im Frühjahr fortgesetzt werden könnten, hat der Bürgermeister nicht. „Um die Bauarbeiten ernsthaft zu gefährden, müsste es schon Schneemassen und Tiefsttemperaturen geben, das halte ich für unwahrscheinlich“, so Steffens. Für die fertige Straße wünsche er sich, dass auch die Anwohner sich um die Pflege der Bepflanzungen kümmern. Kein schlechter Vorschlag: Denn ohne ausreichende Pflege können verwilderte Pflanzkübel eine eigentlich schöne Straße schnell zum „hässlichen Entlein“ des Dorfes wandeln.