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Staersbecker Weg soll für 50.000 Euro verkehrsberuhigt werden

Die Farbe blättert schon ab. Diese Markierung am Beginn des Staersbecker Wegs stoppt keinen Temposünder (Foto: Anwohner Initiative)
mi. Moisburg. Der Staersbecker Weg in Moisburg soll für 50.000 Euro verkehrsberuhigt werden. Dafür sprach sich jetzt einstimmig der Rat der Gemeinde aus. Zuvor hatten Anwohner, die sich mit einer Petition an die Gemeinde gewandt hatten, das Problem mit Rasern in der Straße ausführlich geschildert.
Der Staersbecker Weg ist eine schnurgerade Wohnstraße in Moisburg. Hier gilt Tempo 30. Der Weg verbindet Moisburg mit Regesbostel und ist auch eine beliebte Abkürzung nach Wohlesbostel und Halvesbostel. Dazu kommt Schleichverkehr aus dem Landkreis Stade, der den Weg als Ausweichstrecke nutzt und so gegenüber der offiziellen Strecke über Rahmstorf einige Kilometer spart. Die wenigsten Autofahrer hielten sich dabei an die Geschwindigkeitsbegrenzung, berichtete Kristina Lechelt, die das Problem im Rat vorstellte. Demnach reichten weder die aufgestellten 30 km/h-Schilder noch eine rote Markierung am Beginn der Straße, um Raser zur Vernunft zu bringen. Ein weiteres Problem sei, dass auch Busse und Lkw die schmale Straße nutzen, um einige Kilometer zu sparen.
Als Lösung des Geschwindigkeitsproblems hatten die Anwohner verschiedene Vorschläge erarbeitet. Dazu gehörten Verschwenkungen der Straße, Schwellen und Anzeigetafeln, die Autofahrer auf ihre aktuelle Geschwindigkeit hinweisen. Um den Lkw und Busverkehr zu unterbinden, seien darüber hinaus Durchfahrverbote für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen Gewicht vorstellbar.
Bei den Ratsmitgliedern stießen die Anwohner mit ihren Sorgen auf offene Ohren. Welche Maßnahmen konkret vorgenommen werden, das wolle man jetzt gemeinsam mit den Anwohnern besprechen.