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Hollenstedt im Meisterkampf der Oberliga

Hollenstedts torgefährliche Katharina Krohn (re.) springt höher als ihre Gegenspielerin Annika Freyberg (li.)

HANDBALL: Eine rote Karte trübte den TuS Jahn-Erfolg – MTV Ashausen punktet für Klassenerhalt

(cc). Hollenstedts Handball-Frauen sind zurück im Meisterkampf der Oberliga Niedersachsen. Denn mit dem 31:18 (14:9)-Heimsieg gegen den bisherigen drittplatzierten Northeimer HC ist Hollenstedt die neue Nummer Eins in der Tabelle. Vieles war gut in dieser Partie – wäre nur die rote Karte nicht gewesen.
Denn Hollenstedts Handballerinnen haben sich für den phantastischen Heimsieg mächtig ins Zeug gelegt. Vor allem TuS Jahn-Torfrau Dorit Schwanke und die torgefährliche Rückraumschützin Katharina Krohn, die ihre Mannschaft auf die Siegerstraße brachten. Nach einem noch knappen 14:9-Pausenstand konnte nach dem Seitenwechsel ein sagenhafter 8:0-Lauf schon vorzeitig die Partie für die Gastgeberinnen entscheiden.
In dieser Phase waren es Dina Bergmane-Versakova, Luisa Gyszias, Nathalie Birett (je 2 Tore), sowie Rika Bremer und Eileen Volkmann (je 1), die innerhalb von acht Minuten auf 22:9 (38. Minute) erhöhten.
Doch schon 10 Minuten später der Aufreger des Spieltages: Hollenstedts sechsfache Torschützin, Dina Bergmane-Versakova, kassiert überraschend eine rote Karte, obwohl sie sich mit einer Drehbewegung aus der Halterung ihrer Gegenspielerin befreit hat, dabei aber unabsichtlich diese mit dem Ellenbogen im Gesicht getroffen hat.
Ob der Sieg gegen Northeim gut oder schlecht für den TuS Jahn war, zeigt sich in den nächsten Wochen. Denn mit diesem roten Karton wird Hollenstedts Haupttorschützin mindestens für zwei Spiele gesperrt.
Tags zuvor feierte Aufsteiger MTV Ashausen-Gehrden einen 26:20 (10:7)-Heimsieg gegen den TuS Altwarmbüchen. Clever von Trainer Andreas Bendtfeld, der schon zu Beginn auf eine 6:0-Deckung umgestellt hat. Das führte zum 10:7-Pausenstand, den Ashausen nach dem Wechsel bis auf 24:15 ausgebaut hat. Aber in der Schlussphase kamen die Gäste noch auf 20:26 ran. Das war dann der Endstand.
Weiter spielten: MTV Geismar – HV Lüneburg 31:31, HSG Heidmark – HSG Plesse-Hardenberg 26:29, Eintracht Hildesheim – SG Zweidorf-Bortfeld 30:17 und Hannoverscher SC – MTV Großenheidorn 27:17.