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Otto Sternberg betreibt Aufbauarbeit mit Weitblick

TuS Jahn-Torhüterin Kim bekommt noch Tipps vom Trainer Otto Sternberg

HANDBALL: Hollenstedts B-Jugendteam in prächtiger Torlaune - der Spaß soll weiter im Vordergrund stehen

(cc). Kassiert eine Mannschaft zu viele Gegentore, gibt es in der Regel dieselben Tatverdächtigen für die Schuldfrage: In erster Linie sind es die Torfrau und die Abwehrspielerinnen. Bei der B-Jugendmannschaft des TuS Jahn Hollenstedt, die vom früheren Frauen-Nationaltrainer Otto Sternberg (62) trainiert wird, ist dies anders. "Die Schuld dafür nehme ich auf mich - denn nach dem Wechsel unserer Hauptorschützin Louisa Scheruhn zum Buxtehuder SV muss ich das Team neu motivieren," erklärt der Coach milde lächelnd. In der vergangenen Saison ist er mit diesem Team in alter Besetzung in die Verbandsliga aufgestiegen.
Als die neu formierte Mannschaft aus Hollenstedt am vergangenen Wochenende im Heimspiel der Verbandsliga die Gäste der HSG Nord Edemissen mit einer 24:21-Packung nach Hause schickte, war Otto Steinberg schon etwas überrascht vom herzerfrischenden Angriffsspiel seiner Mädchen. Denn das Spiel der Hinrunde gegen Edemissen hat Hollenstedt sang und klanglos mit 5:26 Toren verloren. Damit sind die TuS Jahn-Mädels in die Erfolgsspur zurückgekehrt.
Es hätte auch anders laufen können, wenn Anna-Lena Herrmann, nicht mit vier Treffern in Folge zur 4:0-Führung (5. Minute) für die Gastgeberinnen vorgelegt hätte. Im Mittelpunkt der Partie stand auch Torhüterin Kim Bocholankiewicz, die vor allem durch ihre Fußabwehr ihr Team in bedrohlichen Situationen rettete. Der Vier-Tore-Vorsprung hielt auch bis zum Pausenpfiff - 13:9!
Nach dem Seitenwechsel wurden die Hollenstedter Mädchen häufiger geprüft. Aber die TuS Jahn-Abwehr schien an diesem Tag fast unbezwingbar zu sein. Im Angriff zeigte sich vor allem Christina Rathjen (5 Tore) souverän, die unermüdlich ackerte, und ihre hervorragende Leistung auch mit wichtigen Toren krönte. So war am Ende der 24:21-Heimsieg mehr als verdient.
Trainer Otto Sternberg weiß nur allzu genau, dass es schwer werden wird, am Samstag, 1. März, in der Auswärtspartie beim Tabellenzweiten TV Oyten an die Heimleistung anzuschließen. Geduld, das ist das Wort, das er am häufigsten benutzt, wenn es um den Nachwuchs in seinem Verein geht. Denn mit diesem jungen Team will er einen sportlichen Unterbau für die Oberligamannschaft Frauen beim TuS Jahn schaffen. "Es geht ja auch nicht primär um Siege," betont der Erfolgstrainer, "Bei der B-Jugend steht noch der Spaß im Vordergrund."