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Arbeiten wie alle anderen

Juliane Pieper (4.v.re.) und Mirjam Laaser (li.) mit den Beschäftigten der Elbe-Werkstätten (Foto: EW)
bim/nw. Wennerstorf. "Es macht sehr viel Spaß, mit der Gruppe zu arbeiten. Alle sind unglaublich motiviert, das steckt einfach an", sagt Lidl-Mitarbeiterin Juliane Pieper. Im Lidl-Logistikzentrum Hamburg Süd in Wenzendorf arbeitet seit kurzem die neue Außenarbeitsgruppe Verpackung/Konfektionierung der Elbe-Werkstätten, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Nach anfänglicher Skepsis ist Juliane Pieper begeistert von ihren neuen Kollegen.
Aufgabe von Vitoria Machado, Franziska Große, Jan Müller, Aydin Kurnaz, David Kruse, Klaus Meyer und Benjamin Fuchs ist es, täglich rund 5.000 bis 7.000 Lidl-Artikel mit Sicherheits-Etiketten zu bekleben und sicherzustellen, dass die Etiketten richtig angebracht sind. „Das ist ein guter Job in einer schönen Arbeitsumgebung“, meint Vitoria Machado.
An ihrem Lidl-Arbeitsplatz wurden die jungen Leute sehr offen aufgenommen. Wie die anderen Lidl-Mitarbeiter tragen auch die Elbe-Beschäftigten blaue Lidl-T-Shirts und -Sweater . „Selbstverständlich haben wir die Lidl-Mitarbeiter im Vorwege über die neue Elbe-Außenarbeitsgruppe informiert“, sagt Lidl-Betriebsleiter Marc Budach. „Aber es läuft genau so positiv, wie ich es mir gewünscht habe“, so Budach.
Der Bereich "Elektronische Artikelsicherung" (EAS), in dem die Elbe-Kollegen tätig sind, war vorher im Lidl- Logistikzentrum Süd nicht mit einem festen Mitarbeiterstamm besetzt, sondern wird jetzt zum ersten Mal konzeptionell derart aufgestellt. Umso besser, dass die Einarbeitung der Elbe-Außenarbeitsgruppe durch Juliane Pieper in Kooperation mit Gruppenleiterin Mirjam Laaser innerhalb kürzester Zeit so gut geklappt hat. „Perspektivisch gesehen haben wir weitere Aufgaben für die Elbe-Gruppe“, sagt Betriebsleiter Marc Budach. Zwei der Elbe-Beschäftigten haben einen Gabelstapler-Führerschein, der sie für weitere Tätigkeiten bei Lidl qualifiziert.
„Jemanden dauerhaft in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu bringen“, wäre ein toller Erfolg für alle Beteiligten, so Budach.