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„Ein phantastischer Jahrgang“

Lehrlingswart Bernd Hintze (li.) mit den freigesprochen Gesellinnen und Gesellen
 
Jana Brese und Morris Bewerich wurden Jahrgangsbeste

Lobeshymnen auf junge Tischler-Gesellen zur feierlichen Freisprechungsfeier

(gb). „Das war eine starke Leistung.“ Mit diesen Worten eröffnete Jörg Wiele die Freisprechung von 23 Junggesellinnen und Junggesellen sowie vier Holzbearbeitern. Während der rundum gelungenen Veranstaltung auf dem Klauenburger Hof Oelkers blickte der Obermeister der Tischler-Innung des Kreises Harburg in viele zufriedene Gesichter. Auch in das von Bernd Hintze. Der Lehrlingswart freute sich über einen „phantastischen Jahrgang, der sich deutlich von vielen anderen abhob. Alle Prüflinge hatten bestanden, die Durchschnittsnote lag bei den Kenntnissen und Fähigkeiten bei der Note 3,0, in der Praxis sogar bei 2,4. Die beste praktische, und kaum zu toppende Arbeit lieferte Jana Brese mit 97,2 Punkten und der Traumnote Eins ab. Für ihr Gesellenstück, einem Hängesideboard, erhielt die ehemalige Auszubildende der Tischlerei Hintze & Wille in Salzhausen auch den Publikumspreis im Rahmen der Gesellenstückausstellung. Jana Brese, die im Bereich Kenntnisse und Fähigkeiten eine Zwei einheimste, teilt sich den Platz der Innungsbesten des Jahrgangs 2015 mit Morris Bewerich. Der inab-Auszubildende bestand seine Gesellenprüfung im Bereich Fertigkeiten mit einer Zwei, und im Bereich Kenntnisse und Fähigkeiten mit der Traumnote Eins. Den Bundeswettbewerb „Gute Form“ gewannen Jana Brese, gefolgt von Jonas Stöver (Tischlerei Lars Versemann) und Tim Dubinsky aus dem Ausbildungsbetrieb Axel Scharfenberg.
Wenngleich sich die Tischler-Innung zufrieden mit der Ausbildungssituation zeigt, werden dringend neue Berufseinsteiger gesucht. Der Grund liegt, so Obermeister Jörg Wiele, darin dass in den kommenden jahren viele erfahrene Altgesellen in den Ruhestand treten werden. Gesucht werden Auszubildende, die sowohl handwerkliches Geschick, wie auch das dazugehörige Köpfchen und kommunikative Fähigkeiten mitbringen. Wer zudem über räumliches Vorstellungsvermögen, gute Noten in Mathe und Physik verfügt, der wird bei den Tischlern mit offenen Armen in einem kreativen Umfeld empfangen. „Holz ist ein natürlicher und attraktiver Werkstoff, der mit vielen Materialien kombinierbar ist“, schwärmt Bernd Hintze.

Die freigesprochenen Gesellinnen, Gesellen und Fachpraktikanten

Freigesprochen wurden (Ausbildungsbetriebe in Klammern):
Felix Asmus (Voll-Holz, Moisburg), Kilian Bellut (Bernd Gramzow, Hollenstedt), Morris Bewerich(inab Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft, Winsen), Jana Brese Hintze & Wille, Salzhausen), Tim Dubinsky (Axel Scharfenberg, Hanstedt), Leon Herbst (Gerhard Abel, Seevetal-Maschen), René Karolat (inab), Pacal Klein (inab), Kenneth Kriedemann (inab), Kai Künstler (Oliver Al-Hashimy-Kaesebier, Hamburg), Christopher Lazer (Thermann & Clasen/ O. Schröder, Marxen/Rosengarten), Mara Matthies (inab), Mark Peters (Axel Scharfenberg, Hanstedt), Robin Peters (Claus Inselmann, Tostedt), Luis Filipe Pinto Viera (Wiele, Toppenstedt), Michael Putensen (inab), Patrick Rosenau (inab), Daniel M. Schön (Heino Lohe, Stelle), Nils Staudt (Arbor, Buchholz), Jonas Stöver (Lars Versemann, Otter), Benjamin Witt (inab), Gabriel Wollenberg (inab), Rafal Zielinski (Herbert Stöver, Tostedt).

Als Fachpraktikanten für Holzverarbeitung wurden Philipp Hacker (Reha-Aktiv, Buchholz), Pascal Kleisa (inab), Emanuel Lorange (inab) und Manoel Rose (inab) freigesprochen.