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Feuer in einer Sägerei: Großübung direkt nach dem Großeinsatz

Bei der Übung waren rund 50 Feuerwehrleute im Einsatz
lt. Bliedersdorf. In einer Sägerei bricht ein Feuer aus, drei Personen halten sich in dem Gebäude auf und müssen so schnell wie möglich gefunden und gerettet werden. Dieses Horror-Szenario in Bliedersdorf beschäftigte am frühen Dienstagabend rund 50 Feuerwehrleute aus Bliedersdorf, Horneburg und Nottensdorf. Zum Glück handeltet es sich aber nur um eine Übung.
Dass die ausgerechnet einen Tag nach dem Mega-Sturm-Einsatz am Montag stattfand, kam wohl nicht bei jedem freiwilligen Retter gut an. Doch die Übung zu verschieben hätte viel Aufwand bedeutet, so der Horneburger Feuerwehr-Pressesprecher Jan Lehmkau.
"Sowas wird über Monate hinweg geplant", sagt Lehmkau. So müssten Absprachen mit dem Inhaber des Übungsgebäudes getroffen und Genehmigungen eingeholt werden. Zudem könne in der Realität ja auch der Fall eintreten, dass ein Großeinsatz auf den nächsten folge. Auch das müsse die freiwillige Feuerwehr leisten können.
Lehmkau weist in diesem Zusammenhang darauf hin, wie wichtig Übungen seien. So werde dabei überprüft, ob genug Einsatzkräfte rechtzeitig vor Ort sein können oder ob künftig weitere Wehren alarmiert werden müssten, um eine erfolgreiche Brandbekämpfung zu gewährleisten.
Vor allem tagsüber oder am frühen Abend, wenn viele Feuerwehrleute noch bei der Arbeit seien, könne es zu Engpässen kommen, sagt Lehmkau. Darauf werde man bei einer Übung aufmerksam und könne reagieren.
Jede Einsatzeinheit absolviert mindestens einmal im Jahr eine Übung.