Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Bald kehrt wieder Leben ein

Die Maler Sven von Ass (li.) und Klaus-Hermann Adami aus Drochtersen arbeiten unter Hochdruck an der Renovierung des offenen Bereichs im Mehrgenerationenhaus.
Mehrgenerationenhaus in Horneburg wird renoviert / Anfang Dezember wieder normaler Ablauf

at. Horneburg. Die Handwerker arbeiten unter Hochdruck an der Modernisierung des offenen Bereichs im Mehrgenerationenhaus (Burgmannshof) in Horneburg: Anfang Dezember sollen die Bürger der Gemeinde das Haus wieder nutzen können. Durch die Renovierungen wird der offene Bereich, freundlicher und heller. Rund 80.000 Euro kostete laut Samtgemeindebürgermeister Matthias Herwede die Renovierung.

Die Gemeinde Horneburg plant seit mehreren Jahren, das Mehrgenerationenhaus zu verändern. Die Verantwortlichen wollten es zunächst mit einem Anbau modernisieren. Die vom Landkreis dafür geforderten Brandschutzauflagen hätten die Kosten für den Anbau aber ins Unbezahlbare steigen lassen. Deswegen wurden die Pläne wieder verworfen und jetzt stand stattdessen die Renovierung des Begegnungsraums an. Unter der Woche treffen sich dort unter anderem Jung und Alt zum Frühstück, Mütter mit ihren Babys oder Handarbeitsgruppen. Die Architekten Jens Wilke und Florian Kissing übernahmen die Planungen für den Umbau.

Im Erdgeschoss entstehen ganz neue sanitäre Anlagen, die Cafeteria wird grundsaniert und der Fußboden wird mit modernen Holzplanken ausgelegt.

Außerdem ist die Haustechnik erneuert und die Beleuchtung mit LED-Lampen ausgestattet worden. Besonders froh ist die Leiterin des Mehrgenerationenhauses, Gisela Punke, über die neue Akustikdecke. "Wenn wir uns hier mit den Kindern und Babys treffen, ist es laut und lebhaft", beschreibt Giesela Punke die Situation. Auch wenn sich viele Menschen zugleich im offenen Bereich aufhielten, sei es dort recht laut. "Das ist besonders für die älteren Besucher störend."

Priorität bei der Renovierung hatte der Brandschutz, sagt Matthias Herwede. Eine neue Außentreppe als Fluchtweg aus der oberen Etage, Rauchmelder und Feuerschutztüren sind eingebaut und verbaut worden. Der historische Gewölbekeller, in dem früher unter anderem der Weihnachtsmarkt stattfand, darf aufgrund eines fehlenden zweiten Ausgangs nicht mehr genutzt werden.

Die Renovierungsarbeiten sind mit diesen Maßnahmen nicht beendet: Im nächsten Jahr werden im ersten Stock noch der Raum des Heimatvereins und der Flur erneuert. Die Mitglieder des Vereins sind in den neu gestalteten Raum im Kunsthandwerkmuseum gezogen.