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Beim Lachyoga Gutes für Körper und Seele tun

Lacht auch ohne Grund: die Kinesiologin Rose Marschewski
lt. Agathenburg. Wer schon einmal herzhaft gelacht hat, weiß, wie befreiend so ein Gefühlsausbruch sein kann. Leider gibt es nicht immer einen Grund, ausgelassen fröhlich zu sein und zu lachen bis der Bauch weh tut. "Ganz egal", sagt Rose Marschewski (63). Die Diplom-Pyschologin, die vor Kurzem eine eigene kleine Praxis für Kinesiologie in ihrem Haus in Agathenburg bei Stade eröffnet hat, bietet Kurse an, bei denen die Teilnehmer unter Anleitung und ohne Grund lachen und dadurch etwas Gutes für Körper und Seele tun.
Das sogenannte Lachyoga erscheint vielen zunächst befremdlich, denn das laute Lachen aus dem Nichts heraus kommt erst einmal gespielt und gekünstelt rüber und klingt ein bisschen verrückt.
"Wenn man sich aber einmal überwunden hat, wird das gespielte Lachen durch Blickkontakt mit den anderen und kindliche Verspieltheit schnell zu einem echten, ansteckenden Lachen", sagt Rose Marschewski, die ihre Kursteilnehmer u.a. mit kleinen Pantomime-Einlagen zum Lachen animiert.
Die Kinesiologin ist überzeugte Anhängerin des Lachyogas, weil es so viele positive Eigenschaften hat. Durch die Lachübungen, die mit einfachen Atemübungen aus dem Yoga kombiniert werden, würden Körper und Gehirn mit mehr Sauerstoff angereichert und der Mensch werde vitaler, so Rose Marschewski.
Lachyoga stärke zudem das Immunsystem und sei ein exzellentes Herz- und Rumpftraining, das die Durchblutung anrege, Stress abbaue und Glückshormone freisetze.
"Durchs Lachen werden auch emotionale Spannungen abgebaut und Denkblockaden gelöst", sagt Rose Marschewski. Ihre Kurse sind geeignet für alle Altersgruppen. Die meisten Teilnehmer seien aber im mittleren oder Rentenalter. "Die Jüngeren finden das Lachtraining meistens zu peinlich", so die Lachyoga-Trainerin. Wohingegen die Älteren sich oftmals richtig freuen, endlich lauthals lachen zu dürfen. Hieß es doch früher häufig: "Sei nicht zu laut und nicht so albern, das gehört sich nicht."
Rose Marschewski bietet Lachyoga u.a. in Stade (VHS, Fabi, Freizeit- und Gesundheitsforum) sowie in Horneburg (MGH) an.
Der nächste Lachyoga-Kursus beginnt am Samstag, 10. Mai, im Freizeit- und Gesundheitsforum in Stade.

Nähere Infos zu Rose Marschewski finden Sie hier

Lachyoga wurde 1995 von dem indischen Arzt Dr. Madan Kataria entwickelt. Er war von den gesundheitlichen Auswirkungen des Lachens so angetan, dass er sich mit einer spontan zusammengestellten Gruppe täglich zum Lachen traf, bis ihnen die Witze ausgingen. So entstand die Idee, fortan einfach ohne Grund zusammen zu lachen. Inzwischen hat sich Lachyoga in mehr als 70 Ländern verbreitet.

An jedem ersten Sonntag im Mai feiert die Lachyoga-Bewegung den Weltlachtag. Um 14 Uhr mitteleuropäischer Zeit treffen sich Lachyoga-Freunde auf der ganzen Welt, um für eine Minute ein globales Gelächter für den Weltfrieden in den Himmel zu schicken.