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"Boulder" im Freizeitpark Nottensdorf eingeweiht / Kletterwand "eine Nummer zu groß"

Nottensdorfs Bürgermeister Hans Alper-Janke am neuen Boulder im Freizeitpark
lt. Nottensdorf. Aus der einst geplanten rund 30 Meter hohen Kletterwand am Aussichtsturm in Nottensdorf (das WOCHENBLATT berichtete) ist zwar nichts geworden, dafür wurde im benachbarten Freizeitpark jetzt ein sogenannter Boulder (engl. Felsblock) eingeweiht. Wer möchte, kann sich an dem knapp vier Meter hohen Block ohne Kletterseil und Klettergurt auf 35 Metern Kletterfläche austoben.
"Eine Kletterwand wäre doch eine Nummer zu groß für uns gewesen, wir haben uns leider nicht rechtzeitig schlau gemacht", räumt Ortsbürgermeister Hans Alpers-Janke ein. Die Gemeinde hätte Personal bereitstellen müssen, das sich um die Sicherung der Kletterer gekümmert hätte. Weil die Kletterwand so anspruchsvoll gewesen wäre, hätten sogar nur Sportler klettern dürfen, die bereits eine Grundausbildung absolviert haben, so Alpers-Janke. Der Alpenverein habe der Gemeinde deshalb zu einem "Boulder" geraten.
Dabei standen für die Kletterwand bereits 65.000 Euro Fördermittel aus dem Leader-Topf zur Verfügung. Der "Boulder", der insgesamt 42.000 Euro gekostet hat, wird mit 14.780 Euro Leader-Mitteln bezuschusst. Die Samtgemeinde gibt knapp 7.400 Euro dazu. Den Rest zahlt die Gemeinde Nottensdorf.
Geplant sei, noch zwei Bänke in dem eingezäunten Kletterbereich aufzustellen und neue Kletterrouten zu markieren, sagt der Ortsbürgermeister.

Öffnungszeiten des Freizeitparks (April bis Oktober): montags bis freitags: 14 bis 20 Uhr, dienstags: 11 bis 20 Uhr, samstags, sonntags, feiertags und in den Sommerferien: 11 bis 21 Uhr (und nach Absprache)