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Darf die Familie Shkambi in Deutschland bleiben?

bc. Agathenburg. Die Ungewissheit begleitet Familie Shkambi aus Agathenburg jeden Tag. Dürfen Mutter, Vater und die drei Kinder in Deutschland bleiben oder müssen sie zurück in ihre Heimat Albanien, aus der sie in der Hoffnung auf ein besseres Leben geflohen sind? Derzeit liegt ihr Aufenthaltsgesuch bei der Härtefallkommission in Hannover.

Anwalt Rainer Kattau aus Stade ist nach eigenen Angaben "vorsichtig optimistisch", was eine Aufenthaltserlaubnis für die Shkambis angeht. Warten sei jetzt angesagt. Mehr könne man nicht tun, so Kattau. Sofern die achtköpfige Kommission zu einer Entscheidung kommt, wird Kattau informiert. "Es wird vor allem auf den menschlichen Faktor geguckt", sagt der Anwalt.

Wie berichtet, sammelten die Dorfbewohner in Agathenburg und Umgebung fast 1.000 Unterschriften, damit die sehr gut integrierte Familie in Deutschland bleiben darf.

Zur Erinnerung: Ihr Asylantrag wurde im Juni abgelehnt. Eine erste Eingabe bei der Härtefallkommission wurde gar nicht erst behandelt. Da die Shkambis in Albanien nicht verfolgt werden, gelten sie in Deutschland als Wirtschaftsflüchtlinge. Eigentlich hätten sie schon zum 31. Oktober ausreisen müssen. Kattau: "Es ist aber bemerkenswert, wie viele Menschen, darunter auch viele Schüler, sich für den Verbleib der Familie stark gemacht haben." Vielleicht ja ein Faktor, den die Kommission berücksichtigen wird.