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Der Realität so nah wie möglich: Feuerwehrübung in Dollern

Mit der Stader Drehleiter wurden Menschen vom Dach gerettet (Foto: Jan Lehmkau/Feuerwehr)
at. Dollern. 16 Verletzte bei einem Feuer in Dollerner Kaufhaus - das war das Szenario, das 150 Helfer für den Ernstfall probten. Das Fazit: Die Zusammenarbeit klappt gut.
Die Einsatzkräfte bahnten sich unter realitätsnahen Bedingungen den Weg nach Dollern zum Kaufhaus Mohr. Dort, so die Übungssituation, wütete auf dem Dach ein Feuer und in dem verqualmten Gebäude wurde eine größere Anzahl Menschen vermisst.
Die 150 Helfer von Feuerwehr und der Johanniter-Unfall-Hilfe trainierten, wie sie sich im Ernstfall verhalten müssen. Im Mittelpunkt stand laut Ortsbrandmeister Hinrich Buuck die Zusammenarbeit der verschiedenen Feuerwehren und des Rettungsdienstes. Zu den Aufgaben der Brandschützer gehörten: Brandabschnitte einteilen, Brandbekämpfung, Menschenrettung auch aus großer Höhe und das Fördern von großen Mengen Löschwasser vom nahe gelegenen Buschteich. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Agathenburg, Bliedersdorf, Dollern, Guderhandviertel, Horneburg, Nottensdorf, Stade-Campe sowie Einheiten der Johanniter-Unfall-Hilfe aus Stade. Statisten spielten die Verletzten, um die sich die Rettungsdienste kümmerten. Die Polizei leitete den Verkehr während der Übung um das Areal herum.
In einer Nachbesprechung dankte Ortsbrandmeister Hinrich Buuck den Freiwilligen für den professionellen Einsatz und zeigte sich mit dem Ablauf vollkommen zufrieden. Sein besonderer Dank galt der Firma Mohr: „So ein Objekt haben wir nicht jeden Tag zum Üben“.