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Engagiertes Leben für den Sport

Hannes Görgens (2. v. re.) war viele Jahre Erster Vorsitzender der Airbus-Sportgemeinschaft und betreute die Mitglieder (Foto: oh)
lt. Horneburg. "Sport verbindet und muss gefördert werden". Das ist seit vielen Jahren das Motto von Hannes Görgens (76). Kein Wunder, dass der Schlossermeister aus Horneburg auf ein Leben zurückblickt, dass vom Sport geprägt ist. Görgens' wohl größter Verdienst: Er war maßgeblich an der Gründung des betriebseigenen Airbus-Sportvereins beteiligt.
Ende der 1950er Jahre fing Görgens im Stader Airbus-Werk als Terminplaner in der Konstruktion an. Schnell hatte er die Idee, eine Sportgemeinschaft zu gründen, zunächst mit den Sparten Fußball und Schießen. Görgens übernahm den Posten des Spartenleiters und Betreuers.
Aus der Sportgemeinschaft wurde 1968 ein eingetragener Verein, der in den Folgejahren von anfangs sieben auf heute knapp 800 Mitglieder mit 21 Sparten anwuchs. Von 1976 bis 1996 war Hannes Görgens Erster Vorsitzender der DA-Gesamtsportgemeinschaft und ist bis heute Ehrenvorsitzender.
Die Höhepunkte waren für Görgens die Sportfeste, die alle zwei Jahren abwechselnd in Toulouse (Frankreich) und Deutschland stattfanden.
Über sein Engagement in der Sportgemeinschaft lernte Görgens alle Airbus-Standorte in Deutschland kennen und knüpfte viele freundschaftliche und berufliche Kontakte.
Auch privat engagierte sich Hannes Görgens stets für den Sport. 25 Jahre lang betreute er die Altherren-Fußball-Mannschaft des VfL Horneburg. Kürzlich kam ein Großteil der alten Truppe auf Initiative von Görgens nach 25 Jahren zum ersten Mal wieder zusammen.
Dabei kamen viele lustige Geschichten zur Sprache. Einmal sei ein Kicker z.B. so nervös gewesen, dass er in Unterhose aufs Spielfeld kam, erinnert sich Görgens.
Seinen Betreuer-Job im Fußball hängte Görgens an den Nagel als er 50 wurde. Seitdem spielt er Golf. Außerdem geht der zweifache Vater und Großvater zweier erwachsener Enkel regelmäßig in die Sauna und radelt durch die Region. Gemeinsam mit seiner Frau fährt er gern zum Campen nach Otterndorf.