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Horneburg feiert Richtfest

Alle ziehen an einem Strang damit das Seniorenhaus fertig wird: Projektleiterin Eva Sambale (vorn, v. li.), Martin Adebahr und Architekt Axel Brauer, Irenäusch Golojuck (hi. re.) und Piotr Wroblewski (hi. li.) sind für die Elektronik zuständig und Gerd Sambale (hi. Mi).
 
Martin Adebahr, Astrid Rehberg und Sigrid Prigge verkaufen Steine für das Seniorenhaus
Neues Seniorenhaus: Erster Bauabschnitt ist im Dezember bezugsfertig

at. Horneburg. Das Sela-Seniorenhaus in Horneburg hat kürzlich Richtfest gefeiert. Die gemeinnützige Genossenschaft „Seniorenhaus Horneburg“, die das Wohn- und Pflegeheim im Böttcherring baut und betreiben wird, hatte Gäste geladen. Darunter Vertreter der Politik und Verwaltung, Architekturbüros, Handwerker sowie Nachbarn des Seniorenhauses. Die Richtkrone wurde mittels eines Krans hochgehieft. Im vorderen Teil des Hauses entstehen 26 Eigentumswohnungen. Auf der anderen Seite des Gebäudes komplettiert ein Pultdach den Bau. Anfang Dezember ist dieser erste Abschnitt beendet und der Bereich bezugsfertig. Der Wunsch des Vorstandsvorsitzenden Martin Adebahr: Bis Mai soll das ganze Seniorenhaus fertig sein.
„Wir sind auf einem sehr guten Weg“, sagte Adebahr in seiner Rede während des Richtfestes. „Ich bedanke mich bei allen Handwerkern, Architekten und dem Verein Methusalem. Ohne Sie alle wäre dieser Bau nicht möglich gewesen.“ Der Seniorenverein Methusalem unterstützt den Bau mit kreativen Aktionen (siehe unten). Seit der Grundsteinlegung vor zwei Monaten hätte sich viel getan, so Adebahr.
Er brachte die Idee für das Sela-Seniorenhaus – Sela steht für „Selbstbestimmtes Leben im Alter“ – aus Bayern mit. Auf einer Reise las er durch Zufall einen Artikel über das Konzept und setzte sich mit Ideengeber Gerd Sambale in Verbindung. Das Konzept ließ sich mühelos auf Horneburg übertragen. „Irgendwann muss man sich im Alter die Frage stellen: Wie möchte ich wohnen und gepflegt werden?“, sagte Sambale in Horneburg.
Im Sela-Seniorenhaus sei ein selbstbestimmtes Wohnen auch im Seniorenalter möglich, so Sambale. „Die Menschen bekommen die Hilfe, die sie brauchen, können aber in ihrer gewohnten Umgebung leben.“
Gerd Sambale war für das Richtfest extra aus Franken angereist. Er wurde begleitet von seiner Tochter Eva Sambale, die die Projektleitung für das Seniorenhaus in Horneburg inne hat. „Es ist etwas Besonderes für uns, weil es der erste Bau außerhalb von Bayern ist“, sagte Eva Sambale.
Zusätzlich zu den Eigentumswohnungen entstehen im Erdgeschoss vier Hausgemeinschaften mit je 15 Pflegeplätzen. Die Zimmer sind um einen Innenhof mit Sinnesgarten und Wasserspielen angeordnet. Die Hausgemeinschaften teilen sich jeweils ein Wohn- und ein Essbereich sowie eine Wohnküche mit Kochinsel.
Im Erdgeschoss ist eine Tagespflege untergebracht. Die Hoffnung der Bauherren: Im Böttcherring entsteht eine generationenübergreifende Gemeinschaft.
Architekt Axel Brauer aus Jesteburg und Ingenieur Sadulla Saleh sind begeistert von demSeniorenhaus. Beide sind sehr zufrieden mit dem Fortschritt des Baus. „Es ist alles im Zeitplan, die Handwerker arbeiten sehr gut“, sagte Sadulla Saleh. Axel Brauer: „Die Ausrichtung des Gebäudes ist optimal. Und der Innenhof sowie die Lobby sind ein einmaliger Treffpunkt, wenn das Haus fertig ist.“

www.seniorenhaus-horneburg.de


Ein Stein für die Ewigkeit
„Methusalem“-Aktion geht noch bis Weihnachten


at. Horneburg. Das Seniorenhaus in Horneburg nimmt immer mehr Gestalt an. Auch die Horneburger Seniorengruppe „Methusalem“ rührt kräftig die Werbetrommeln.
Die Mitglieder verkaufen Ziegelsteine (50 Euro das Stück), die im Eingangsbereich des Seniorenhauses platziert werden sollen. Jeder Käufer wird namentlich auf dem Stein verewigt. Wer lieber einen Gruß an die Liebste oder den Liebsten in dem Stein verewigen möchte, kann auch das bestellen. Maximal 20 Zeichen sind erlaubt. Die Aktion geht noch bis Weihnachten. Von dem Erlös finanziert die Seniorengruppe die Begrünung des neuen Daches.
„Es wird soviel von Klimaschutz gesprochen, da hielten wir das für eine gute Idee“, sagt Astrid Rehberg. Außerdem würden die Pflanzen (überwiegend Moos) für ein gutes Klima auch im Haus sorgen. 71 Ziegelsteine sind bereits verkauft.
Weitere Informationen zum Seniorenhaus und zur Stein-Aktion gibt‘s bei Martin Adebahr (Telefon: 04163 - 868969), Astrid Rehberg, (Telefon: 04163 - 2090) und Sigrid Prigge (Telefon: 04163 - 3209).