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Kastration in Horneburg vorerst kein Thema

at. Horneburg. Freilaufende Katzen in der Samtgemeinde Horneburg bleiben verschont: Ihre Halter müssen sie nicht kastrieren. Auch eine Registrierungspflicht fällt weg. Das beschloss der Rat in seiner jüngsten Sitzung. Damit geht das Gremium nicht auf die von der Tierhilfe Stade geforderte Kastrationspflicht für Katzen ein (das WOCHENBLATT berichtete). Die Politiker sehen keinen Handlungsbedarf. Man gehe nicht von einer größeren Population von freilebenden Katzen aus.
Fachbereichsleiter Hans-Jörg Allenberg berichtete im WOCHENBLATT-Gespräch von 19 Fundkatzen in den Jahren 2012 und 2013. Drei Katzenfunde sind es bislang in diesem Jahr. Die Verwaltung ist für die Aufnahme von Fundtieren verpflichtet und hat deswegen gibt es einen Vertrag mit dem Tierheim Stade. Dort ermitteln die Mitarbeiter die Eigentümer oder suchen für die Fundkatzen ein neues Zuhause.
Bei dieser geringen Anzahl, gehen die Verwaltung von keiner abstrakten Gefahr der öffentlichen Sicherung und Ordnung aus, so Allenberg. Unter abstrakter Gefahr verstehe man unter anderem das Leiden der Tiere durch eine zu schnelle Vermehrung. Sollte es zu einem sprunghaften Anstieg der Katzenpopulation kommen, dann würde die Verwaltung noch einmal über eine Kastrations- und Registrierungspflicht beraten.