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MGH Horneburg: Mit Fördermitteln wird weiter gerechnet

Seit neun Jahren gibt es das Mehrgenerationenhaus in Horneburg. Es ist das einzige im Landkreis Stade
lt. Horneburg. Egal ob Baby oder Senior, im Mehrgenerationenhaus (MGH) in Horneburg ist jeder willkommen. Seit neun Jahren ist der "Burgmannshof" das soziale und kulturelle Zentrum der Samtgemeinde, ein Ort des Miteinanders und der Begegnung.
Seit der Umwandlung der ehemaligen Begegnungsstätte in ein MGH unter der Trägerschaft der Samtgemeinde gibt es Fördermittel in Höhe von rund 40.000 Euro jährlich von der EU, dem Bund, dem Land Niedersachsen und der Kommune. Doch im kommenden Jahr läuft die Förderperiode aus. Ein Grund zur Sorge um den Fortbestand des einzigen Mehrgenerationenhauses im Landkreis Stade?
"Nein", sagt MGH-Leiterin Gisela Punke. Man sei guter Hoffnung, dass es weiterhin Zuschüsse gebe. Vor allem, weil im Koalitionsvertrag ziemlich konkret festgehalten sei, dass das Konzept der Mehrgenerationenhäuser weiterentwickelt und für die Zukunft gesichert werden soll, so Punke.
Ähnlich wie beim EU-Leaderförderprogramm sei zwar noch nicht klar, wie es ganz genau weiter gehe, da in Brüssel noch über Einzelheiten verhandelt werde. Doch um die Zukunft des Mehrgenerationenhauses fürchtet Gisela Punke nicht.
Auch Samtgemeindebürgermeister Gerhard Froelian, der das Engagement des MGH-Teams sehr schätzt, rechnet mit Zuschüssen. Sollten dennoch alle Stricke reißen, finde sich zur Not auch ein Plan B, ist Froelian überzeugt. Denn wohl nicht nur er und Gisela Punke sind sich einig, dass das MGH nicht geschlossen werden darf.
"Hier wird Inklusion gelebt", sagt Froelian. Das MGH sei ein Kommunikationsherd und aus der Samtgemeinde nicht mehr wegzudenken. Die rund 20.000 Besucher, die pro Jahr die Angebote des Mehrgenerationenhauses in Anspruch nehmen, sprechen für sich, sagt der Samtgemeindebürgermeister. Einen Vorteil sieht er auch darin, dass die Bücherei im gleichen Gebäude untergebracht ist.
Damit das MGH auch in Zunkunft attraktiv bleibt, sollen möglichst noch in diesem Jahr einige Renovierungsarbeiten durchgeführt werden, sagt Gisela Punke. Sie wünscht sich u.a. neue Damen-Toiletten (derzeit gibt es nur ein Damen-WC), neue Lampen, einen neuen Fußboden sowie eine Akkustikdecke.
Ob die im Haushalt bereitgestellten 86.000 Euro dafür reichen, wird sich zeigen. Rund 50.000 Euro davon wurden bereits in nötige Brandschutzsanierungen investiert.

Nähere Infos zum MGH und den Angeboten unter www.mgh-horneburg.de