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Schmiede und historischer Schafstall beherbergen Künstler

Max (6) interessierte sich für die historischen Maschinen auf dem Gelände des "Bäuerlichen Hauswesens".
at. Bliederdorf. Der Kunsthandwerkermarkt auf dem Gelände des Vereins "Bäuerliches Hauswesen" lockte am Wochenende viele Besucher nach Bliedersdorf. Die Gäste schlenderten über das weiträumige Gelände zwischen den historischen Fachwerk-Häusern und stöberten bei unterschiedlichen Kunsthandwerkern Keramik, Holz, Kunst und Gefilztes. Im Backhaus wurde auf traditionelle Weise Butterkuchen und Brot gebacken.
Neu in diesem Jahr ist das große Hallenhaus, das erst kürzlich von den Mitgliedern des Vereins "Bäuerliches Hauswesen" eingeweiht wurde. Die Besucher konnten dort eine Weile verschnaufen und leckeren Kuchen essen, den die Mitglieder ehrenamtlich gebacken hatten.
"Ich freue mich, dass wir es auch in diesem Jahr geschafft haben, eine tolle Atmosphäre auf dem Gelände entstehen zu lassen", sagte Goldschmiedin Susanne Pagel. Sie sucht in jedem Jahr die hauptberuflichen Handwerker aus, die auf dem 9.000 Quadratmeter großen Grundstück ihre Schätze verkaufen dürfen. Das Gelände an der Dohrenstraße habe sich in diesem Jahr sehr zum positiven entwickelt, sei viel weitläufiger und habe mehr einen Gartencharakter, sagte die Goldschmiedin. Das sei sicherlich der Grund, warum sich viele Gäste so lange aufhielten. "Ich freue mich auch besonders über die Mischung der Aussteller", so Susanne Pagel.
Einige präsentierten sich in Zelten, andere zogen für zwei Tage in die historischen Gebäude. Christa Leschnik und Elke Gerken präsentierten ihre Skulpturen und Bilder in der alten Schmiede. "Wir freuen uns sehr, hier zu sein", sagte Elke Gerken. Sie malt abstrakte Bilder auf unterschiedlichen Untergründen, mit vielen Techniken und Hilfsmitteln. "Es ist der Kontakt zu den Menschen, der uns auf dem Markt so viel Freude bereitet", so Christa Leschnik.
Viel Spaß hatte am Sonntagnachmittag auch Familie Börner aus Stade. Die sechsköpfige Familie hatte sich auf den Weg gemacht, weil sie das Gelände des "Bäuerlichen Hauswesens" so schön finden. "Wir kommen immer gerne hier her", sagt Heike Börner. Es sei klein und übersichtlich, trotzdem gebe es immer neue Dinge zu entdecken. "Besonders mit dem neuen Hallenhaus", sagt Martin Börner.