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Schülerinnen befreien Horneburger Baggersee an B73 vom Müll

Annika Holzapfel (v. li.), Lina Hartwig, Cara Riedel und Pia Völkert räumten rund um den Baggersee in Horneburg den Müll weg. (Foto: oh)
at. Horneburg. Aluschüsseln vom Grillabend, Zahnbürsten, Windeln, sogar ein Zelt, Scherben, Flaschen und Büchsen, das ist die Ausbeute von Schülerinnen des Buxtehuder Gymnasiums Halepaghen.
Die vier nutzten den „Sozialen Tag“, um die Sandgrube an der B73 vom Müll zu befreien. Das Resultat der freiwilligen Aufräumaktion von Annika Holzapfel, Pia Völkert, Cara Riedel und Lina Hartwig 15 Säcke Müll.
Am Sozialen Tag arbeiten die Schüler für einen guten Zweck. Der „Auftraggeber“ honoriert dies nach eigenem Ermessen – der „Lohn“ geht an Jugendliche in Südosteuropa und syrische Flüchtlinge in Jordanien. „Ich finde es toll, dass sich die Mädchen engagieren, zumal sie für den Müll gar nicht verantwortlich sind,“ sagt Helmut Klaß, Bauleiter der Firma Johann Bunte Bauunternehmung aus Papenburg. Die Firma baut den Sand für den Bau der Autobahn 26 ab. Bunte ermöglichte die Aufräumaktion, Helmut Klaß kam selbst auch zur Aktion. „Oft ist zu lesen, dass Jugendliche den Dreck machen. Die Mädchen heute geben dagegen mal ein gutes Beispiel“, sagt Bunte. Das Engagement der Schülerinnen ist ihm 200 Euro wert. Und Klaß nutzt die Aktion für Aufklärung in eigener Sache: „Der See ist gefährlich, teilweise sehr kalt und über zehn Meter tief. Das Gelände ist Betriebsfläche – und weder freizugänglicher Spiel- noch öffentlicher Badeplatz.“