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Sozialverband Horneburg kritisiert neue Kassenprüf-Regelung

lt. Horneburg. Eine Änderung in Bezug auf die Führung der Kassengeschäfte hätte beinahe dazu geführt, dass die Vorstandsmitglieder des Sozialverbandes (SoVD), Ortsverband Horneburg, ihre Ämter niedergelegt hätten. Wie jetzt bei der Mitgliederversammlung berichtet wurde, ist der Ortsverband seit Anfang des Jahres dazu angehalten, jeweils eine Kassenprüfung pro Quartal durchzuführen. Zuvor war nur eine Prüfung pro Jahr erforderlich.
"Wir halten das für übertriebenen Aktionismus und empfinden die neue Regelung als Misstrauen gegenüber den ehrenamtlich tätigen Kassenverwaltern", so der Vorsitzende Ingo Lange.
Es sei ohnehin immer schwerer, Menschen zu finden, die ein Ehrenamt ausüben wollen. Durch zunehmende Bürokratie werde die Situation noch schlimmer, so Lange. Er ging in seinem Bericht außerdem auf die Themen ein, die den Ortsverband in den vergangenen Jahren beschäftigt haben. So weise der Verband immer wieder auf das Thema Altersarmut hin und setze sich dafür ein, dass die Ursachen beseitigt werden. Nötig wäre dazu u.a. ein Mindestlohn, der höher als 8,50 Euro ausfällt, so Lange.
In Zukunft will sich der Ortsverband u.a. für die Inklusion einsetzen. Bei der Samtgemeinde habe man z.B. nach der Umsetzung des Inklusionsgedankens, nach einem "Runden Tisch" mit der Einbindung von Sozialverbänden, nach Finanzhilfen, Schulhelfern etc. gefragt, bis heute aber noch keine Antwort erhalten.
Im SoVD arbeiten bundesweit rund 13.000 Ehrenamtliche. Dem Ortsverein Horneburg gehören derzeit zwölf Mitglieder an.