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Startschuss für Großprojekt zum Hochwasserschutz

Der Verlauf der Aue in Horneburg wird verlegt

Bagger rollen an zur Aue-Verlegung

lt. Horneburg. Mehr als zehn Jahre sind seit dem Hochwasser 2002 in Horneburg vergangen, bei dem 600 Menschen von Überschwemmungen betroffen waren und evakuiert werden mussten. Jetzt haben die Bauarbeiten für die viel diskutierte und umstrittene Aue-Verlegung im Rahmen des Hochwasserschutzes begonnen. Zwischen der Aue und der Kreisstraße 36neu wurden bereits Bäume gerodet, eine Baustraße angelegt und Container für die Bauarbeiter aufgestellt.
In drei Abschnitten soll in voraussichtlich zwei bis drei Jahren die so genannte Teichlösung realisiert werden (das WOCHENBLATT berichtete). Der bisherige Aue-Verlauf entlang der Häuser am Marschdamm bleibt dabei optisch erhalten. Auf der Bullenbruch-Seite wird ein neuer Schutzdeich gebaut. Danach wird der Fluss verlegt, und es entsteht ein neuer Deich auf der Marschdamm-Seite. Der naturnahe Alt-Arm der Aue soll an den Fluss angebunden werden. Über ein "Überlaufbauwerk" soll bei Hochwasser der Bullenbruch als Überschwemmungspolder dienen und geflutet werden.
Der Flecken Horneburg hat sich dazu bereit erklärt, die Unterhaltung der Alt-Aue zu übernehmen und die Siele bei einer Flut zu schließen. Mit Hilfe der Siele wird das Gewässer durchspült, um einer Verschlickung vorzubeugen.
Zuständige Planungsbehörde ist der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN).