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Horneburger Grüne treten für lokales Bündnis ein

jd. Horneburg. Die Horneburger Grünen möchten in der Samtgemeinde ein "lokales Bündnis für Familie" einrichten. Sie regen an, einen Runden Tisch zu schaffen, an dem unter anderem Vertreter der Kitas, Mitarbeiter der Familienberatung, die Gleichstellungsbeauftragten sowie engagierte Eltern teilnehmen sollen. Das von der Verwaltung vorgelegte und von der Politik kürzlich verabschiedete Kinderbetreuungskonzept geht den Grünen nicht weit genug. Sie wollen erreichen, dass die Kinderbetreuungs-Möglichkeiten und Bildungsangebote in Horneburg nicht von dem finanziellen Spielraum der Eltern abhängt.

Laut Grünen-Sprecherin Verena Wein-Wilke soll am Runden Tisch überlegt werden, wie das bestehende Betreuungsangebot ergänzt werden kann. Einige Ideen haben die Grünen bereits: So könnten beispielsweise Ehrenamtliche einspringen, wenn Eltern unerwartet Überstunden machen müssen oder ein Kind plötzlich erkrankt und Vater oder Mutter sich nicht freinehmen können. Angedacht ist auch ein sogenannter "Walking Bus": Grundschulkinder gehen in Begleitung eines Betreuers zu Fuß zur Schule.

Im Sinne einer "familienfreundlichen Kommune" sehen die Grünen Politik und Verwaltung gefordert. In diesem Zusammenhang möchte Wein-Wilke mehrere Fragen beantwortet haben. So will sie wissen, wie teuer die bestehenden Ganztagsschulangebote sind, über welche Qualifikation das eingesetzte Personal verfügt und wie hoch die Eigenanteile der Eltern bzw. die Zuschüsse der Gemeinde sind.