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"In Horneburg bewegt sich was"

Die Politik im Flecken Horneburg hofft darauf, dass die Leerstände in der Langen Straße bald Geschichte sind.
at. Horneburg. In der Lange Straße im Flecken Horneburg entstehen bald jede Menge Wohnungen, zumindest wenn es nach dem Willen der Mitglieder im Ausschuss für Planung, Bau und Umwelt geht. Der Grund für die Empfehlung an den Rat: Der Leerstand im Stadtzentrum von Horneburg soll bereinigt werden. Das Gremium brachte in der vergangenen Woche einen entsprechenden Vorschlag auf den Weg. Dafür müssen diverse Bebauungspläne geändert werden. Eine entsprechende Anfrage, alte Geschäfte in der Langen Straße umzubauen, gibt es laut Verwaltung aber noch nicht.
Bau eines Drogeriemarkts im Flecken Horneburg
Architekt Christoph Frenzel vom Büro Frenzel und Frenzel aus Buxtehude gab dem Ausschuss einen Zwischenstand zum Bau einer Drogeriemarktkette im Flecken. Das neue Gebäude entsteht auf dem Gelände gegenüber dem Marktkauf (das WOCHENBLATT berichtete). "Wir haben Monate mit der Mietersuche verbracht", sagte Christoph Frenzel. Eine andere Planung sei nötig gewesen. Ursprünglich sollte ein Mieter das Ober- und ein Mieter das Untergeschoss beziehen. Jetzt zieht die Drogeriekette Rossmann in das Untergeschoss. In der ersten Etage entstehen Büro-, Lager- und Aufenthaltsräume. Zusätzlich ist noch Platz für einen kleinen Shop. Die Horneburger wünschen sich einen Bäcker oder eine Apotheke. Das Gremium zeigte sich zufrieden mit den Ausführungen von Frenzel. "Von mir aus, können Sie morgen mit dem Bau beginnen", sagte der Ausschussvorsitzende Richard Wilke (CDU) und erntete dafür viel Kopf nicken.
Tempo-30-Zone in der Schützenstraße und Parkverbot im Grünen Weg
Ein Streitthema in der jüngsten Sitzung waren das Parkverbot im Grünen Weg und eine mögliche Tempo-30-Zone in der Schützenstraße. Das Parkverbot wurde aufgrund einer Baustelle in der Schanzenstraße eingeführt. Die Meinung der Anwohner im Grünen Weg gehen zum Parkverbot weit auseinander. Die einen sind generell dafür, weil durch das "wildparken" der Anwohner können Feuerwehr und Krankenwagen nicht in der Straße parken. Andere Anwohner sprechen sich dagegen für das Parken am Straßenrand aus. Es entstehe jetzt eine Rennstrecke, weil Autofahrer ungehindert durch die Straße fahren. Das Gremium veranlasste nach dem Beenden der Baumaßnahme und dem Aufheben des Parkverbots, sich die Situation vor Ort genau anzuschauen. "Wir wollen die Anwohner unbedingt mit einbeziehen", sagt der Vorsitzende Richard Wilke.
Einen Antrag der SPD-Fraktion, in der Schützenstraße eine Tempo-30-Zone einzurichten, hatte der Fleckenrat bereits im Mai abgelehnt. Hannelore Kathenback setzte sich auf der jüngsten Sitzung wieder für die Drosslung der Geschwindigkeit auf dieser Straße ein. Der Rat hatte gegen eine Tempo-30-Regelung gestimmt, weil es zum einen der Zustimmung der Verkehrsbehörde in Stade obliegt, zum anderen fehlt eine einheitliche Lösung für den gesamten Ort.
Der Ausschuss empfiehlt, an dieser Strecke mehr Geschwindigkeitskontrollen sowie eine Verkehrszählung durchzuführen. Danach werden weitere Schritte in Erwägung gezogen.