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Konzept für Kletterwald in Horneburg offiziell vorgestellt

Der Kletterwald soll an der alten Stader Straße entstehen. Der schmale Weg führt auch zum dem Hof Duden
lt. Horneburg. Ihr Konzept für einen Kletterwald an der Stader Straße in Horneburg (das WOCHENBLATT berichtete) hat jetzt das Investorenpaar Silvia Thamm und Günther Hülß erstmals offiziell im Bau- und Planungsausschuss des Fleckens Horneburg vorgestellt. An der Sitzung nahmen auch einige Anwohner teil, die dem Projekt kritisch gegenüber stehen, weil sie eine Lärmbelästigung und Verkehrschaos fürchten.
"Wir sind kompromissbereit und nehmen gerne Anregungen in unsere Planung auf", betonte Günther Hülß. Geplant sei ein Kletterwald mit acht bis zehn unterschiedlichen Parcours für die ganze Familie. Der höchste Parcours soll höchstens acht Meter über dem Boden installiert werden. Die Plattformen würden mit einer speziellen Klemmtechnik an den Bäumen befestigt, so dass die grünen Riesen keinen Schaden nehmen, so Hülß.
Das Investorenpaar rechnet mit 15.000 bis 20.000 Besuchern im Jahr in der Saison von April bis November. Maximal sollen sich 100 Personen gleichzeitig im Kletterwald aufhalten. Wer am Wochenende klettern möchte, müsse sich vorher anmelden, so Hülß. So sei ausgeschlossen, dass es zu langen Warteschlangen und damit verbundenem Lärm komme.
Der Parcours für Kinder soll so angelegt werden, dass er möglichst weit weg von dem rund 100 Meter entfernten Wohngebiet an der Stader Straße sei, so Hülß weiter.
Vor der Sitzung hatten sich bereits einige Politiker am Waldstück zwischen dem Hof Duden und dem Waldkindergarten getroffen und für eine "Hörprobe" einige Kinder zum Lärm machen auf das Areal geschickt.
Das Vogelgezwitscher sei lauter als die Kinder gewesen, so der Ausschuss-Vorsitzende Richard Wilke.
Auf Antrag der SPD-Fraktion wird eine weitere Ortsbegehung stattfinden. Außerdem soll u.a. ein Verkehrsgutachten erstellt werden. Vor allem zur Erntezeit sei die alte Stader Straße zu eng für parkende Besucher und Maschinen, so Landwirt Ralf Duden (CDU).