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Politiker bestätigen Konzept

Eine Gegenstimme, der Rest der Politiker stimmten für das Regionale Entwicklungskonzept (REK).
Der Antrag auf Leader-Förderung der Regionen Altes Land und Horneburg wird am 6. Januar abgegeben

at. Steinkirchen. Die gemeinsame Bewerbung für das Leader-Projekt der Regionen Altes Land und Horneburg ist fertig. Politiker aus den zwei Samtgemeinderäten Lühe und Horneburg sowie aus dem Gemeinderat Jork bestätigten aus diesem Grund kürzlich in einer gemeinsamen Sitzung das Regionale Entwicklungskonzept (REK). In ihm halten politische Akteure und Bürger Maßnahmen für einen wirtschaftlichen Aufbau der Region fest. Das Konzept ist die Bedingung, um am Leader-Förderprogramm teilzunehmen (das WOCHENBLATT berichtete). Die Zeit drängt: Am 6. Januar muss die Bewerbung im Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) auf dem Tisch liegen. Wird der Antrag angenommen, fließen rund zwei Millionen Euro in die Region.

Projektleiterin Sandra Lehnigk vom Planungsbüro der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) stellte das REK allen drei Gremien im Dorfgemeinschaftshaus in Steinkirchen vor. Nach dem Vortrag von Sandra Lehnigk kam es zu Diskussionen. Ratsmitglieder aus Jork bemängelten, dass ihnen ein überarbeiteter Entwurf erst zu spät vorgelegen hätte und dann Änderungswünsche zur ersten Ausführung nicht berücksichtigt worden wären.

Sandra Lehnigk ging daraufhin nochmal das geänderte Konzept mit den Anwesenden durch. Ein Kritikpunkt war, dass die Elbvertiefung im ersten Entwurf zu positiv dargestellt worden sei. Das sei geändert worden. Sandra Lehnigk: "Wir haben hier den Passus ergänzt, dass ,es eine Entwicklung gebe, die durch die Region leider nicht beeinflusst werden kann'." Am Ende wurde das REK mit einer Gegenstimme aus Jork verabschiedet.

Der Projektleiterin liegen die Regionen Altes Land und Horneburg besonders am Herzen. "Der maritime Charakter und der Zusammenhalt beider Regionen ist bewundernswert", sagt Lehnigk. Sie merke deutlich, dass die Gremien nicht nur Fördergelder abschöpfen wollen. "Alle Beteiligten möchten mit diesen Projekten die Region nachhaltig fördern und unterstützen."

Zum Konzept hatten etwa 50 Teilnehmer im Oktober ihre Ideen zusammengetragen (das WOCHENBLATT berichtete). Es bildeten sich daraufhin verschiedene Handlungsfelder heraus. Dazu gehörten unter anderem die Bereiche Verkehr, Klimaschutz, Tourismus und Ortsentwicklung. Das Planungsbüro der Niedersächsischen Landgesellschaft nahm die Schwerpunkte in das Regionale Entwicklungskonzept auf.