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Rat stimmt Konzept für Krippenneubau zu: "Verkehrsproblematik aber noch nicht gelöst"

lt. Horneburg. Dem Konzept von Architekt Heinrich Wiebusch für einen Krippenneubau direkt neben der Grundschule in der Schanzenstraße hat jetzt der Horneburger Samtgemeinderat bei zwei Enthaltungen zugestimmt. Wie berichtet, plant die Samtgemeinde für rund 600.000 Euro ein neues Gebäude, in dem eine Krippengruppe für 15 unter Dreijährige und eine Ganztagesgruppe für 25 Kinder Platz finden.
Sorgen bereitet einigen Ratsmitgliedern die Verkehrssituation in dem Wohngebiet. Weil Schule, Kindergarten und Krippe so nah beieinander liegen, fürchtet so mancher ein drohendes Chaos, vor allem morgens und mittags.
"Die Problematik ist noch nicht gelöst", so Flecken-Bürgermeister Hans-Jürgen Detje. Er hätte sich einen anderen Standort für einen Krippenneubau gewünscht, auch weil der jetzige nicht ausbaufähig sei. Aufgrund des Zeitdrucks neue Betreuungsplätze zu schaffen, stimmte er dem Konzept aber zu.
Neu an dem Konzept ist, dass in der Caféteria im Erdgeschoss 25 Kinder zusammen essen können. Im ersten Entwurf war der Bereich deutlich kleiner eingeplant gewesen. Zudem werden die neuen Parkplätze vor dem Gebäude senkrecht statt parallel angeordnet, so dass sechs statt fünf Plätze ausgewiesen werden können.
Einig war sich der Samtgemeinderat darin, die Stellplätze als Kurzzeitparkplätze zu kennzeichnen, damit sie nicht von Pendlern genutzt werden.
Vor dem Neubau wird es außerdem die Möglichkeit geben, Kinderwagen abzustellen. Vom Hoki-Kindergarten nebenan wird der Neubau über einen Fußweg erreichbar sein.