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Samtgemeimde Horneburg entlastet Gemeinden und investiert in Krippen

Finanziell ist die Samtgemeinde Horneburg gut aufgestellt (Foto: archiv)
lt. Horneburg. Keine Neuverschuldung, Entlastung der Gemeinden durch Senkung der Samtgemeinde-Umlage um zwei Prozentpunkte auf 55 Prozent sowie die Schaffung eines bedarfsgerechten Betreuungsangebotes in den Kindertagesstätten: das sind einige der Hauptziele der Samtgemeinde Horneburg für das kommende Jahr, die im Haushaltsplanentwurf 2014 festgehalten sind.
"Wir sind in der glücklichen Lage, einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen zu können", so Samtgemeindebürgermeister Gerhard Froelian bei der Sitzung des Samtgemeinderates. Der Schuldenberg von einst zehn Millionen Euro sei inzwischen auf 2,5 Millionen Euro geschmolzen.
Die Steuereinnahmen erreichen laut Kämmerer Matthias Herwede 2014 mit neun Millionen einen Höchststand. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt 2014 bei 222 Euro (2013: 242 Euro).
Bei einem Haushaltsvolumen von acht Millionen Euro investiert die Samtgemeinde 1,8 Millionen Euro. Ein neuer Kredit muss dafür nicht aufgenommen werden. Unter anderem entstehen drei neue Krippen in Horneburg, Nottensdorf und Bliedersdorf für insgesamt rund 1,5 Millionen Euro. Die Kosten für die Krippe der DRK-Kita "Grashüpfer" in Nottensdorf waren bereits 2013 eingeplant. Außerdem soll der Samtgemeinderat 2014 papierlos werden. Die Kosten dafür betragen rund 40.000 Euro. 85.000 Euro sind für einen Anbau des Feuerwehrgerätehauses in Nottensdorf vorgesehen, für 12.000 Euro soll der Spielplatz der Grundschule Bliedersdorf erweitert werden.
Und dafür gibt die Samtgemeinde 2014 noch Geld aus:
Schulen: 1.373.000 Euro, Sporthallen: 250.000 Euro, Feuerwehr: 237.000 Euro, Bestattungswesen: 213.800 Euro, Jugendarbeit: 180.000 Euro, Freibad: 172.000 Euro, Mehrgenerationenhaus: 124.600 Euro, Bücherei: 93.000 Euro.
Um nicht in eine Schuldenfalle zu geraten, wurde die Anschaffung zweier Fahrzeuge für die Feuerwehr Horneburg um ein Jahr geschoben. Für die Sanierung des Freibades sollen 2016 rund 600.000 Euro eingeplant werden. Diese Summe gelte aber eher als "Denkposten", so Froelian. Er rechne damit, dass insgesamt rund zwei Millionen Euro nötig seien, um das Bad instandzusetzen.
Wenn es soweit sei, müssten auch andere Alternativen geprüft werden. Womöglich sei eine ganz neue Einrichtung anstelle des Freibades die richtige Entscheidung. Im Kopf hat Froelian dabei die Umgestaltung des momentan von vielen Jugendlichen illegal genutzten Baggersees in Nottensdorf in eine neue Freizeitanlage.
Der Haushaltsplan wird nun in den Fraktionen und Fachausschüssen beraten und im Samtgemeinderat am Mittwoch, 18. Dezember, verabschiedet.
• Termine der Ausschüsse: Schulausschuss: Donnerstag, 21. November, 17.30 Uhr, Bau- und Feuerschutzausschuss: Dienstag, 26. November, 18 Uhr, Jugend- und Sozialausschuss: Mittwoch, 27. November, 19 Uhr, Finanzausschuss: Montag, 2. Dezember, 17.30 Uhr.