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Die Seele Russlands

Zeigt Fotografien von Menschen aus Wolgograd in der Kreissparkasse Horneburg: Heinz Sörensen

"Stalingrad - 70 Jahre danach": Heinz Sörensen zeigt Aufnahmen einer Großstadt

lt. Horneburg. In der Schlacht von Stalingrad kamen Anfang 1943 mehr als 700.000 Menschen ums Leben. "Diese grausame Tragödie darf nicht in Vergessenheit geraten", sagt Heinz Sörensen (71). Unter dem Titel "Stalingrad - 70 Jahre danach" zeigt der Hobbyfotograf deshalb noch bis Freitag, 8. Februar, rund 80 Bilder aus der russischen Großstadt in der Horneburger Kreissparkasse.
Ein besonderes Anliegen des Diplom-Verwaltungswirts aus Nottensdorf ist es, die Menschen darzustellen, die heute in Wolgograd leben. "Es sind Menschen wie du und ich, die uns Deutschen viel Gastfreundschaft entgegenbringen", sagt Sörensen.
Seit 1999 reist er regelmäßig an die Wolga und hat dort inzwischen viele Bekanntschaften und Freundschaften geschlossen.
Früher habe er ein negatives Bild von Russland gehabt, gibt Sörensen zu. Das Land sei ihm unheimlich und fremd vorgekommen, das Wort "Russe" sei in seiner Kindheit ein Schimpfwort gewesen.
Inzwischen habe er aber die "wahre russische Seele" kennengelernt, die sich für ihn auch in der Wolga und der Weite des Landes spiegelt. Anfeindungen gegen Deutsche habe er nie erlebt, sagt Sörensen. Im Gegenteil. "Ich bin selbst von Fremden immer wie ein Freund aufgenommen worden", so der Hobbyfotograf.
Spätestens im Mai will Sörensen wieder in seine "zweite Heimat" reisen. Und bringt von dort sicher weitere schöne Aufnahmen mit.
www.wolgograd-heute.de