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Unterschiede zwischen Chinesen und Deutschen waren Thema des Neujahrsempfangs in Horneburg

Beim Neujahrsempfang (v. li.): Stefan Moje (Kreissparkasse Stade), Referent Prof. Dr. Joachim Litz und Samtgemeindebürgermeister Gerhard Froelian (Foto: Joachim Marzahn)
lt. Horneburg. Um die Unterschiede zwischen Chinesen und Deutschen, insbesondere im Hinblick auf die Geschäftswelt, ging es kürzlich beim Neujahrsempfang für Unternehmer der Samtgemeinde Horneburg. Professor Dr. Joachim Litz von der Fachhochschule Lübeck hielt einen kurzweiligen Impulsvortrag zum Thema "Interkulturelle Aspekte der Zusammenarbeit mit chinesischen Wirtschaftsunternehmen" und versuchte die Zuhörer für die teilweise gravierenden Gegensätzlichkeiten zwischen der deutschen und der chinesischen Kultur zu sensibilisieren.
Wer geschäftliche Beziehungen zu chinesischen Unternehmen aufbauen wolle, solle Respekt vor der chinesischen Kultur haben und sich unbedingt gut vorbereiten, so Litz. So seien z.B. die Verhandlungsstile der Chinesen komplett anders als die der Deutschen. Während die Deutschen sehr direkt seien, laufe in China alles "über sieben Ecken" und Andeutungen.
Kritik werde offen so gut wie gar nicht geübt, und wenn doch, sei schon alles zu spät, so Litz. Deshalb entstünden leicht Missverständnisse.
Chinesen hätten außerdem eine enorm hohe Hemmschwelle auf Vorgesetzte zuzugehen. Das sollten Chefs chinesischer Mitarbeiter unbedingt berücksichtigen.
"Die Chinesen werden auch in unserer Region und vor allem in Hamburg immer präsenter und kaufen viel auf", begründete Samtgemeindebürgermeister Gerhard Froelian die Einladung des China-Experten. Gemeinsam mit ihm verfolgten rund 50 Zuhörer aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft den Vortrag in der Filiale der Kreissparkasse Stade in Horneburg.