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"Wirtschaft meets Politik"

Sprachen über die wirtschaftliche Entwicklung in der Region: Stefan Moje (Kreissparkasse), Raquel Meyer (IHK) und Samtgemeindebürgermeister Gerhard Froelian (v. li.)

Erster Neujahrsempfang der Samtgemeinde Horneburg für Unternehmer

lt. Horneburg. Unter dem Motto "Wirtschaft meets Politik und Verwaltung" trafen sich am Samstagmorgen knapp 50 Unternehmer, Ratsmitglieder und Verwaltungsmitarbeiter beim Neujahrsempfang der Samtgemeinde Horneburg in der Kreissparkasse in Horneburg.
Die Idee für den Neujahrsempfang, der in dieser Form zum ersten Mal stattfand, stammt von Samtgemeinde-Bürgermeister Gerhard Froelian. "Wir wollen den Unternehmern auf diesem Weg unsere Wertschätzung ausdrücken", sagt er. immerhin fänden sich die Einnahmen der Geschäftsleute auch in der Samtgemeindekasse wieder. Jährlich kommen so fast vier Mio. Euro, ein Drittel der Gesamteinnahmen, zusammen.
Die aktuellen Ergebnisse einer Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) im Elbe-Weser-Raum brachte Raquel Meyer, Volkswirtin bei der IHK, mit zum Neujahrsempfang. Demnach bezeichnen 33 Prozent ihre Geschäftslage als gut, 54 Prozent der Unternehmer sind zufrieden, 14 Prozent sagen, die Lage sei schlecht.
Obwohl ein Großteil der Geschäftsleute davon ausgehe, dass die wirtschaftliche Situation schlechter werde, werde doch keine Rezession erwartet, so Raquel Meyer. "Die meisten schauen vorsichtig optimistisch in die Zukunft", sagt die Volkswirtin.
Thema beim Neujahrsempfang war außerdem das Gebilde der Samtgemeinde. Als "teilweise unerträglich" und "vergeudete Zeit" bezeichnete Gerhard Froelian das Bemühen der Verwaltung, die unterschiedlichen Aufgaben von Samtgemeinde und Gemeinden voneinander abzugrenzen.
"Jeder Unternehmer hätte längst fusioniert, allein schon wegen des enormen Einsparpotenzials", so der Samtgemeinde-Bürgermeister. Solange aber der breite politische Wunsch zur Bildung einer Einheitsgemeinde nicht da sei, bliebe alles, wie es ist.