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Jesteburg: „Blauröcke“ im Dauereinsatz

Mitglieder der Feuerwehren aus Jesteburg, Lüllau, Holm und Schierhorn waren im Einsatz (Foto: Dennis Tschense)

Zwei Feuer vernichten bis 160 Strohballen.

mum. Jesteburg. In der Nacht vom Freitag auf Samstag wurden die Einsatzkräfte der Samtgemeinde Jesteburg sowie die Feuerwehren aus Holm und Schierhorn kurz vor Mitternacht zu einem Feld nach Thelstorf gerufen. Bereits bei der Anfahrt sahen die Einsatzkräfte den Feuerschein. Die Helfer aus Lüllau und Jesteburg begannen umgehend mit der Brandbekämpfung, um ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Bäume zu verhindern. Im ersten Schritt der Brandbekämpfung wurde das verfügbare Wasser vom Tanklöschfahrzeug aus Jesteburg verwendet. Bedingt durch die Lage der Einsatzstelle konnten Guido Müller, der Einsatzleiter und Ortsbrandmeister aus Lüllau, nicht auf eine öffentliche Löschwasserversorgung aus einem Hydrantennetz zurückgreifen. Um die Wasserversorgung sicherzustellen, wurden zwei Wasserentnahmestellen aus der etwa 700 Meter entfernten Seeve aufgebaut. Dabei unterstützen die Feuerwehren aus Schierhorn und Holm, die ebenfalls zwischenzeitlich mit ihrem Tanklöschfahrzeug die Wasserversorgung an der Einsatzstelle sicherstellten. Nachdem die ersten Flammen gelöscht waren, wurden die Rundballen auseinandergezogen und separat abgelöscht. Unter ständiger Beobachtung mittels Wärmebildkamera wurde nach versteckten Brandnestern gesucht, um diese ebenfalls abzulöschen. Für die insgesamt 80 eingesetzten Feuerwehrleute war nach der Einsatz nach vier Stunden beendet.
• In der Nacht von Sonntag auf Montag brannten erneut Rundballen. Diemal an der Kreisstraße 83 (zwischen Reindorf und Lüllau).Die
Feuerwehren aus der Samtgemeinde Jesteburg und aus Buchholz waren mit mehr als 50 Einsatzkräften vor Ort, um das Feuer zu löschen.
• In beiden Fällen hat die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Zeugen, die Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04181 - 2850 beim Zentralen Kriminaldienst zu melden.