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Mutmaßlicher Vergewaltiger in Spanien verhaftet / Fahndung auch in Jesteburg

Mutmaßlicher Vergewaltiger: Frank W. wurde von der Polizei auch im Landkreis Harburg gesucht. Jetzt ist er in Spanien gefasst worden (Foto: oh)
mum. Hamburg/Jesteburg. Großer Fahndungserfolg für die Hamburger Polizei: Der mutmaßlicher Vergewaltiger Frank W. (45) wurde in Spanien verhaftet. Er befand sich auf dem Jakobsweg. Auch im Landkreis Harburg wurde nach W. gesucht, da er auf einem Campingplatz in Jesteburg mindestens fünf Jahren einen Sommer-Wohnwagenplatz angemietet hatte.
W. wird vorgeworfen, in Hamburg am 15. September eine 58-Jährige überfallen, ausgeraubt und sich an ihr vergangen zu haben.
Der 45-Jährige wurde laut Polizei-Angaben inzwischen in Hamburg vernommen und räumte die Vergewaltigung ein. Nach seiner Tat sei er eine zeitlang in Bremen gewesen und über die Niederlande nach Spanien gefahren. Nach eigenen Angaben will er in Deutschland keine weiteren Straftaten begangen haben. Die Ermittler des Landeskriminalamtes überprüfen derzeit seine Aussagen. Er soll bereits einem Haftrichter vorgeführt worden sein.
Zuletzt hatte sich die Spur des mutmaßlichen Vergewaltigers, der am Mühlenkamp in Winterhude lange die Obdachlosenzeitung „Hinz & Kunzt“ verkauft hatte, in Bremen verloren. Offenbar aus Angst, von den Ermittlern geschnappt zu werden, hatte sich der 45-Jährige bereits im Oktober in die Niederlande abgesetzt. Und war von dort einen Monat später nach Spanien geflüchtet.
Am Mittwoch übernahmen ein Hamburger Zielfahnder und ein Kollege aus dem Fachkommissariat für Sexualdelikte den 45-Jährigen von den spanischen Behörden. Von Madrid ging es mit dem Flugzeug nach Hamburg, dann zur Vernehmung ins Polizeipräsidium.