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Razzia bei Rechtsextremisten

Wohnung eines mutmaßlichen "Freital"-Unterstützers in Tostedt durchsucht.

mum. Tostedt. Großeinsatz in Tostedt! Mehr als 50 Beamte der sächsischen, bayerischen und niedersächsischen Polizei haben am Mittwoch laut NDR bundesweit neun Wohnungen durchsucht. Dabei wurden Smartphones, Festplatten und Laptops sowie Waffen wie Schlagstöcke, eine Schreckschusswaffe und Hakenkreuzfahnen beschlagnahmt.
In Tostedt wurde laut NDR die Wohnung eines mutmaßlichen Unterstützers der rechtsterroristischen "Gruppe Freital" durchsucht. Dabei soll es sich nach Recherchen des ARD-Magazins "Panorama" um Daniel A. handeln. Ihm wird von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden Unterstützung der "Gruppe Freital" sowie das Nichtanzeigen geplanter Straftaten vorgeworfen. A. sei nach Informationen von "Panorama" ein Bekannter von Timo Schulz, der vor dem Oberlandesgericht Dresden als Rädelsführer zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt wurde. Schulz hat dagegen Revision eingelegt. A. war NDR-Recherchen zufolge Mitglied eines Chats, in dem sich die "Gruppe Freital" über ihre Taten austauschte. Die Razzia richtete sich nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft gegen insgesamt zehn Männer und Frauen im Alter zwischen 19 und 53 Jahren. Außer der Unterstützung der Gruppe wird einzelnen Mitgliedern unter anderem auch Beihilfe zum versuchten Mord, zum Herbeiführen von Sprengstoffexplosionen, zur gefährlichen Körperverletzung, zur Sachbeschädigung und zur versuchten Brandstiftung vorgeworfen.