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Afrika-Abend in Brackel

Ina Schütte arbeitet seit 2014 in Burundi. Dort setzt sie sich für benachteiligte und traumatisierte Kinder ein. Beim Afrika-Abend in Brackel berichtet sie von ihren Erfahrungen in Burundi und stellt ihre Arbeit in dem ostafrikanischen Land vor (Foto: LKG Brackel)

Missionarin Ina Schütte berichtet von ihrer Arbeit in Burundi.

mum. Brackel. Zu einem Missionsabend mit Ina Schütte lädt die Landeskirchliche Gemeinschaft (LKG) Brackel für Mittwoch, 18. April, um 20 Uhr in das Gemeinschaftshaus (Büntestraße 23) ein.Schütte ist Missionarin bei der Liebenzeller Mission und arbeitet seit 2014 in Burundi. Dort setzt sie sich für benachteiligte und traumatisierte Kinder ein und schult einheimische Mitarbeiter. In Barckel berichtet sie von ihren Erfahrungen in Burundi und stellt ihre Arbeit in dem ostafrikanischen Land vor.
Burundi liegt im südlichen Afrika, am zweitgrößten Süßwasserreservoir der Erde - dem fast 700 Kilometer langen Tanganyikasee. Das Land ist fruchtbar. Doch Überwirtschaftung und eine schlechte Infrastruktur verhindern eine effiziente Agrarwirtschaft. Einer UNO-Statistik zufolge gehört Burundi zu den ärmsten Staaten der Erde. 1993 schlug in Burundi der Bürgerkrieg zu. Es war ein ethnischer Konflikt zwischen den Volksgruppen Hutu und Tutsi. Etwa 300.000 Menschen verloren seither bei Unruhen ihr Leben - es gibt kaum eine Familie, die nicht betroffen ist. Die Zeit zwischen 2005 und 2015 war von einer relativen Stabilität und Frieden gekennzeichnet. Durch die Wiederwahl des Präsidenten kommt es seitdem wieder verstärkt zu Unruhen, die jedoch keine ethnischen, sondern politische Unruhen und Machtkämpfe sind.
Die Liebenzeller Mission ist eine weltweit tätige, selbstständige evangelische Missionsgesellschaft. Ihre etwa 240 Mitarbeiter sind in 25 Ländern der Erde im Einsatz. Sie gründen christliche Gemeinden, bilden aus, sind in medizinischen und sozialen Projekten tätig und helfen in akuten Notlagen. Als gemeinnützige Organisation finanziert sich die Liebenzeller Mission vor allem durch Spenden. Seit 1992 arbeitet sie in Burundi mit der Anglikanischen Kirche zusammen. Zu den gemeinsamen Projekten und Aufgaben zählen die Unterstützung und Mitarbeit bei sozialen und medizinischen Projekten sowie die theologische Beratung und Ausbildung.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Eingeladen sind alle Interessenten. Der Eintritt ist frei.