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Anpacken für‘s neue Zuhause

Alles im Blick: Ortsbrandmeister Joachim Röhrs überwacht die Arbeiten an der Betonplatte (Foto: Freiwillige Feuerwehr Jesteburg)

Freiwillige Feuerwehr Jesteburg hilft beim Gießen der Betonplatten mit 6.000 Liter Wasser.

mum. Jesteburg. Das ist typisch für die engagierten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Jesteburg! Wenn es darum geht, anzupacken, dann sind die Retter da - erst recht, wenn es um den Neubau ihres Gerätehauses geht. Erst kürzlich wurde die Bodenplatte gegossen. Diese bildet später einen Teil des Fundaments für den Neubau. Damit die Grundplatte beim Aushärten keine Risse bekommt, hatten die Kameraden mit ihrem Tanklöschfahrzeug etwa 6.000 Liter Wasser auf die vergossene Fläche verteilt. Als nächstes stehen nun erste Mauerarbeiten und das Gießen der Grundplatten für die Fahrzeugstellplätze auf dem Programm.
„Zum ersten Mal lassen sich die Dimensionen des Neubaus erahnen“, sagt Feuerwehr-Sprecher Dennis Tschense. Wie bereits mehrfach berichtet, steht Jesteburgs „Blauröcken“ demnächst ein Gerätehaus mit einer Grundfläche von 1.300 Quadratmeter mit sieben Stellplätze und einer angrenzender Waschhalle zur Verfügung.
Das neue Feuerwehr-Zentrum hat seinen seinen Preis: Die Samtgemeinde hat für den Bau 3,85 Millionen Euro eingeplant.
• Das war übrigens nicht der erste Einsatz für die Jesteburger Wehr auf der Baustelle. Vor gut einem Jahr ließen es sich etwa 60 Feuerwehrleute sowie Mädchen und Jungen der Jugendwehr trotz Dauerregens nicht nehmen, richtig anzupacken. Gemeinsam sorgten sie auf dem Grundstück für Ordnung. Auf dem ehemaligen Gärtnereigrundstück waren noch zahlreiche Plastiktöpfe und andere Pflanzutensilien zu finden. Zudem steckten in den Beeten Plastikplanen und Wasserrohre. Nach mehr als acht Stunden hatten die Helfer etwa 75 Kubikmeter Abfall zusammengetragen und in zwei große Container verladen.