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Bald ist es so weit: Die Heide blüht!

Ein beeindruckender Anblick: Schon bald beginnt die Heideblüte (Foto: VNP)

400 Kilometer Wander- und 300 Kilometer Reitwege laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein / Mit der Kutsche nach Wilsede.

mum. Wilsede. Das wird wieder ein Erlebnis: Im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide - der größten zusammenhängenden Heidefläche Mitteleuropas - beginnt in Kürze die Heideblüte. Die Glocken- und Moorheide blüht bereits, die Besenheide wird in den kommenden Wochen folgen. Insgesamt erwartet der Verein Naturschutzpark (VNP) eine gute Heideblüte im gesamten Naturschutzgebiet, insbesondere auf den in den vergangenen Jahren durch Mahd und Schoppern gepflegten Flächen.
„Besonders schön blüht die Heide in den renaturierten ehemaligen militärisch genutzten Übungsbereichen zwischen Deimern, Schneverdingen und Niederhaverbeck“, sagt Steffen Albers vom VNP. Die Altheideflächen werden zuerst blühen, gefolgt von den jüngeren Heiden.
Etwa 5.000 Hektar Heideflächen liegen zwischen Schneverdingen und Egestorf, Hanstedt und Behringen. Ein Netz von 400 Kilometern Wander- und 300 Kilometer Reitwegen laden dazu ein, das Ereignis der Heideblüte zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit Pferd oder Kutsche zu erleben.
Ein sehr schöner Wanderweg führt vom Parkplatz Niederhaverbeck über Heidetal zum Wilseder Berg, der mit 169 Metern die höchste Erhebung im norddeutschen Tiefland darstellt. Von dort hat man einen weiten Rundblick und kann bei sehr klarem Wetter sogar den Hamburger Michel erkennen. Auch Wilsede, im Herzen des Naturschutzgebietes, ist einen Ausflug wert. Unter alten Eichen und Buchen ruhen die alten Heidehäuser, umgeben von Steinmauern aus Findlingen. In Wilsede befindet sich auch das Heidemuseum „Dat ole Hus“. Dieses alte Haus wurde 1907 von Hanstedt nach Wilsede versetzt und feierte so vor einigen Jahren seinen 100. Geburtstag. Hier erfährt der Besucher, wie ein Bauernhof zurzeit der Heidebauernwirtschaft eingerichtet war und wie die Menschen dort lebten. Das Museum ist in der Saison täglich von 10 bis 16 Uhr zu besichtigen. Weitere schöne Wege führen rund um den Hof Tütsberg, in der Schneverdinger Osterheide oder auf dem Hanstedter Töps durch besonders attraktive Bereiche des Naturschutzgebietes.
• Nähere Informationen zum Naturschutzgebiet Lüneburger Heide und der Arbeit des Verein Naturschutzpark und seiner Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide gibt es im Internet unter www.verein-naturschutzpark.de oder www.stiftung-naturschutzpark.de.