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Dank Rotary auf den Bauerhof

Rotary-Clubpräsident Albert Paulisch besuchte die Schüler des Winsener Gymnasiums auf dem Hillmershof Wilsede (Foto: Rotary Winsen)

Service-Club ermöglicht Winsener Schülern Aufenthalt in Wilsede.

mum. Winsen/Wilsede. Die Leitkuh heißt Helene, das Bullenkalb, das im Stall zwischen den anderen Rindern im Stroh döst, heißt Max und auch die gerade geborenen Schnuckenlämmer haben alle schon einen Namen. Natürlich kennen die Mädchen und Jungen der 6. Klasse des Gymnasiums Winsen alle Tiere mit Namen, wissen, was sie fressen und wann sie gefüttert werden müssen. Die 30 Schüler sind eine Woche Gäste auf dem Hillmershof in Wilsede, dem Schulbauernhof, den der Verein Naturschutzpark (VNP) für 3. bis 6. Schulklassen betreibt. Der Rotary Club Winsen (Luhe) hat den Kindern ihren Aufenthalt mit rund 5.000 Euro finanziert. Die Klasse hatte an einem Wettbewerb für Winsener Schulklassen teilgenommen und war für die Rotarier dabei als klarer Sieger hervor gegangen.
"Eure Bewerbung war erstklassig und stach aus allen anderen heraus", lobte Clubpräsident Albert Paulisch das Engagement der Kinder bei dem Besuch der Rotarier auf dem Hillmershof. Eine Woche lernten die Winsener Jungen und Mädchen in kleinen Arbeitsgruppen dort das Leben auf dem Lande kennen, versorgten und pflegten Tiere, Felder und Gärten. Selbstverständlich gehörte auch die Arbeit in Haus und Küche zu den Aufgaben. Dass in diesem Umfeld mitten im Naturschutzgebiet Handy und Smartphone ausgeschaltet blieben, versteht sich von selbst. "Und die Kinder haben auch kein Problem damit", sagt Johannes Buhr, Leiter des Schulbauernhofs.
Eines steht für den Winsener Rotary Club jetzt schon fest: Im nächsten Jahr wird es wieder einen Wettbewerb für eine Woche auf dem Schulbauernhof geben.